Erstes digitales „Forum Flüchtlingshilfe Frankfurt“ mit Erfolg durchgeführt!

Nach dem Ausfall der Präsenz-Veranstaltungen haben wir eine digitale Alternative ausprobiert: Mit der Onlineveranstaltung konnte zwar nicht der übliche, für die Veranstaltung prägende zwischenmenschliche Austausch stattfinden. Dennoch waren die ersten Eindrücke und Ihr Feedback positiv!

Zu ihrer Arbeit, den Veränderungen und dem „neuen Alltag“ berichteten die drei Referentinnen, Maneesorn Koldehofe vom Mädchenbüro Milena, Kirsten Heilbut von der Biku gGmbH und Susanne Zastrau von dem Projekt House of Resources/ Beramí e.V.

Eine kurze Gesprächsrunde und eine Umfrage zur Veranstaltung brachten uns Feedback und bereits Ideen für das nächste Forum.

Wir möchten uns bei allen Beteiligten für die gelungene Veranstaltung bedanken. (Ganz besonders auch für die tolle Unterstützung in der Vorbereitung und hinter den Kulissen durch unsere liebe Kollegin Dilek Akkaya von der FRAP Agentur!).

Wir werden das Forum im neuen, digitalen Format fortsetzen, bis hoffentlich auch echte Zusammentreffen wieder möglich sind.

Bis dahin – bleiben Sie gesund!

Einige Impressionen des Abends finden Sie in unserer Bildergalerie.

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So entstand die Veranstaltungsreihe

Seit Sommer 2015 sind in Frankfurt zahlreiche Initiativen und Projekte entstanden, in denen engagierte Bürgerinnen und Bürger Geflüchtete beim Deutschlernen, Behördengängen, der Arbeitsplatzsuche u. v. m. unterstützen. Gleichzeitig arbeiten aber auch viele Menschen von Berufs wegen in diesem Umfeld – hauptamtlich: Das sind u.a. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Unterkünften, Behörden und Beratungsstellen.

Diese zwei Gruppen – Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit – zusammenzubringen, war zunehmend ein Anliegen für „Frankfurt hilft!“ und die Stabsstelle Unterbringungsmanagement und Flüchtlinge der Stadt Frankfurt. So wurde das Veranstaltungsformat „Forum Flüchtlingshilfe Frankfurt“ als eine träger- und projektübergreifende Dialog- und Vernetzungsplattform ins Leben gerufen.

Die Idee dahinter: Die Hilfe ist dann möglichst nutzenbringend, wenn sich alle Beteiligten kennenlernen, austauschen, bei Bedarf zusammenarbeiten und Verständnis füreinander entwickeln. Das Forum fand zum ersten Mal im September 2016 statt, danach regelmäßig alle 8 – 10 Wochen immer mit einem anderen inhaltlichen Schwerpunkt. Je nach Thema werden RepräsentantInnen zuständiger Ämter, städtischer Einrichtungen oder anderer Institutionen eingeladen und der Austausch angeregt. Engagierte erhalten Zugang zu validen Informationen und finden Lösungen und Ansprechpartner für ihre Fragestellungen.

Die Themen der vergangenen acht Foren waren bereits: Kita und Schule, Arbeitsmarktintegration, Gesundheit, Sprachförderung, Vorstellung der Initiativen, Unterbringung und Frauen. Weitere Themenvorschläge werden gern entgegen genommen und bei der Planung berücksichtigt.