MENTEA geht in eine neue Runde – Mentorinnen und Mentoren für Projekt mit jungen Geflüchteten gesucht!

beramí berufliche Integration e.V. sucht Mentorinnen und Mentoren für das Projekt MENTEA – Mentoring zur Integration in Ausbildung. Das Programm richtet sich an junge Geflüchtete mit Ausbildungsreife, die eine berufliche Ausbildung bzw. einen Einstieg ins Berufsleben suchen.

Die beruflich erfahrenen Mentorinnen und Mentoren sollen sie dabei in eins-zu-eins-Tandems unterstützen. Projektlaufzeit ist ein Jahr (Juli 2018-Juni 2019), Teil des Programms sind Treffen mit den Mentees ca. alle 2 Wochen und die Teilnahme an ca. sieben Reflexionsveranstaltungen über die Projektlaufzeit verteilt.

Bitte melden Sie sich bei Interesse bei der Projektleiterin Anine Linder unter: linder@berami.de,  Telefon 069 – 91 30 10 26, www.berami.de.

 

 

Fördermittel des Landes Hessen für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe auch in 2018/2019 verfügbar!

Auch im Jahr 2018/2019 wird das Förderprojekt des Landes Hessen fortgesetzt. So kann Frankfurt erneut 30.000 € an finanziellen Fördermitteln an ehrenamtliche Vereine und Initiativen in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe in Frankfurt ausschütten. Ein Einzelförderung in Höhe von bis zu 5.000 € ist maximal möglich, auch Kleinbeträge können beantragt werden. Die Antragstellung ist relativ einfach. Förderfähig sind unter anderem: Arbeitsmaterialien, Printmaterialien, Fortbildungen und weiteres mehr. Ausführliche Informationen und die Antragsdokumente finden Sie hier: https://www.gemeinsam-aktiv.de.

Die Anträge adressieren Sie bitte an das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt, das mit der Mittelverwaltung betraut ist:

Michael Zell
Jugend- und Sozialamt
51.13  Zuschüsse an Träger und präventive Hilfen
Eschersheimer Landstr. 241-249
60320 Frankfurt

Für Rückfragen: Tel. 069/212-35727

 

 

Neue Publikation: „Die Orangen in Europa schmecken besser“

Über Fluchtursachen, ihre Bekämpfung und was daran nicht stimmt

„Fluchtursachen zu bekämpfen“ ist in der deutschen Politik und vielerorts in Europa zum politischen Ziel erklärt. Doch die Gründe für Flucht und Migration sind vielschichtig: Verfolgung und Krieg, Umweltkatastrophen, Armut und Hunger, aber auch einfach das Streben nach einem besseren Leben bewegt Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Migration ist – kurz definiert – die mittel- oder langfristige Verlagerung des Lebensmittelpunktes, und ist schon lange eher der Normalfall als der so oft proklamierte Ausnahmezustand.

Die Heinrich Böll Stiftung hat eine Publikation herausgebracht, die Einblick gibt in exemplarische Prozesse, die Menschen aus ihrer Heimat vertreiben. Es schreiben Wissenschaftler aus Pakistan, Somalia und El Salvador über ihre Länder; Geflüchtete aus Syrien, Burundi und Malawi sowie Migranten und Aktivisten aus Niger und Senegal kommen in Interviews und Gesprächen zu Wort. Sie machen deutlich, wie wenig wir über die sogenannten „Fluchtursachen“ wissen, und zeigen die Notwendigkeit einer politischen Gestaltung von Migration.

Die online Version finden Sie hier: https://www.boell.de/de/2018/02/26/die-orangen-europa-schmecken-besser?dimension1=division_stift

 

Agentur für Arbeit und Jobcenter starten mit neuem kostenlosen Online-Test zu beruflichen Kompetenzen!

Gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung haben die Arbeitsagenturen und die Jobcenter einen computergestützten Test entwickelt, der zunächst in acht Berufen (Kfz-Mechatroniker, Verkäufer, Fachkraft für Metalltechnik, Tischler, Koch, Landwirt, Hochbaufacharbeiter sowie Bauten- und Objektbeschichter) Kompetenzen testet. Im Jahresverlauf wird das Spektrum auf 30 Berufe aufgestockt. Der Test kann nicht nur in Deutsch, sondern auch in Englisch, Russisch, Türkisch, Farsi und Arabisch absolviert werden. Die Teilnahme ist freiwillig und erfolgt nach Terminvereinbarung bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter. Mehr Informationen gibt es hier.

Neue Studie zum Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe erschienen!

Ganz aktuell: Die Studie »Engagement in der Flüchtlingshilfe« des Instituts für Demoskopie Allensbach, herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, hat u.a. untersucht, wer sich derzeit aktiv für geflüchtete Menschen einsetzt, was die Aktiven leisten und welche Erfahrungen HelferInnen machen. Zugleich sollte die Entwicklung der Flüchtlingshilfe und ihre Bedeutung für das Engagement in Deutschland ermittelt werden. Die Untersuchung zeigt, dass derzeit noch 19 Prozent der Bevölkerung in irgendeiner Weise unterstützend tätig sind, darunter 11 Prozent als aktive HelferInnen.

Die Studie finden Sie hier zum Nachlesen: https://www.bmfsfj.de/blob/122010/d35ec9bf4a940ea49283485db4625aaf/engagement-in-der-fluechlingshilfe-data.pdf

Kostenfreie Alphabetisierungs-App für Geflüchtete veröffentlicht!

Die gemeinnützige Bildungsorganisation Serlo Education e.V. hat  nach zweijähriger Vorarbeit eine kostenfreie Alphabetisierungs-App für Geflüchtete veröffentlicht, die ab sofort kostenfrei im Playstore (und demnächst auch im Apple-Store) zur Verfügung steht. Die App bietet die umfassende Möglichkeit zum Selbststudium, gleichzeitig stehen aber auch Unterrichtsmaterialien für ehrenamtliche LehrerInnen zur Verfügung. Die App kann auf dem Smartphone kostenfrei heruntergeladen werden und ist auch offline ohne W-Lan-Anbindung nutzbar. Mehr Informationen finden Sie hier: https://de.serlo.org/abc .

Träger für vier neue psychosoziale Beratungszentren vorgestellt, u. a. in Frankfurt.

Das Sozialministerium Hessen hat am 27. November 2017 die Träger der vier neuen, psychosozialen Beratungszentren, die sich künftig in Hessen um die Trauma-Versorgung von Geflüchteten kümmern werden, bekannt gegeben. Diese vier Zentren entstehen in Kassel, Gießen, Frankfurt und Darmstadt. Es sind der Trägerverein Psychosoziales Zentrum für Geflüchtete in Nordhessen e.V., die Bietergemeinschaft DRK Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V. / Caritasverband Darmstadt e. V., der Trägerverein Psychosoziales Zentrum für geflüchtete Menschen in Mittelhessen e.V. und der Verbund Psychosoziales Zentrum für Geflüchtete Rhein-Main. Damit werden die Erfahrungen umgesetzt, die man mit dem Pilotprojekt Step-by-Step in der Landeserstaufnahmeinrichtung in Darmstadt gemacht hat.

Mehr Informationen dazu finden Sie in der Pressemitteilung. Die Beratungszentren sollen Anfang 2018 eröffnet werden.

„Frauen id“ Förderprogramm im Rahmen von „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ geht weiter. Antragstellung jederzeit möglich!

Das Ministerium für Bildung und Forschung hat dem „Frauen id“ Förderprogramm im Rahmen von „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ Fördergelder bis Oktober 2018 zugesichert. Das Frauen iD Projekt vom Paritätischen Bildungswerk Bundesverband e.V. fördert bis Oktober 2018 kulturell künstlerisch niedrigschwellige Projekte von/mit/für geflüchtete/n Frauen zwischen 18 und 26 Jahren.

Bei dem Förderprogramm „Frauen iD“ handelt es sich um ein Förderporgramm ausschließlich für Frauen. Neben weiblichen Honorarkräften, Sachkosten, Aufwandsentschädigungen können auch Sprachmittlerinnen und Kinderbetreuerinnen gefördert werden. Anträge können jederzeit eingereicht werden. Die Projekte müssen bis zum 01.10.2018 abgeschlossen sein.

Mehr Informationen sowie den Link zum Antragssystem erhalten Sie unter: www.frauen-id.de.

Neue umfassende Publikation des Paritätischen zum Thema Patenschaften erschienen!

Der Paritätische Gesamtverband hat eine Arbeitshilfe zum Thema „Patenschaften mit geflüchteten Menschen“ für Paten/Patinnen und Begleiter/-innen von Patenschaften veröffentlicht. Die Beiträge richten sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen und Aktive von Organisationen, Vereinen und Initiativen, die Patenschaften mit geflüchteten Menschen vermitteln, koordinieren und begleiten. Dabei enthält die Publikation auch für Patenschaftstandems selbst Anregungen für die Praxis sowie für weitere Interessierte, die sich mit der Idee von Patenschaften beschäftigen möchten.

Hier können Sie die Publikation lesen und herunterladen!