Malteser Hilfsdienst sucht neue Integrationslotsen

Der Malteser Hilfsdienst sucht neue Integrationslotsen und lädt daher alle Interessierten zu einem Informationsabend ein. Gesucht werden aktive und aufgeschlossene Menschen, die gerne Einzelpersonen oder Familien in Frankfurt begleiten möchten. Am 18. Dezember um 18.30 Uhr werden die Koordinatorinnen über die Tätigkeit als ehrenamtlicher Integrationslotse informieren. Wer neugierig auf fremde Kulturen und spannende Menschen ist und sich schon immer ehrenamtlich engagieren wollte, ist hier genau richtig.

Informationsabend für neue ehrenamtliche Integrationslotsen
18.12.2018, 18.30 Uhr
Stadtgeschäftsstelle Malteser Hilfsdienst Frankfurt
Schmidtstr. 67, 60326 Frankfurt

Um eine kurze formlose Anmeldung per Email wird gebeten: Integrationshilfe-Frankfurt@malteser.org

Neues Angebot für traumatisierte Frauen

Mehr als drei Viertel aller Geflüchteten aus den Herkunftsländern Syrien, Irak und Afghanistan haben unterschiedliche Formen von Gewalt erlebt – das belegt eine Studie der AOK zur Gesundheit von Geflüchteten in Deutschland. Gewalterfahrungen führen in vielen Fällen zu physischen und psychischen Beschwerden. Diese zeigen sich in verschiedenen Formen wie Mutlosigkeit, Traurigkeit, Nervosität sowie auch als Rücken- oder Kopfschmerzen.

Ein neues Projekt mit dem Namen „Wenn die Seele leidet“ des Mädchenbüros Milena richtet sich daher an traumatisierte Geflüchtete im Alter zwischen 18 und 45 Jahren, die in Frankfurt wohnhaft sind. Es ist ein Hilfsangebot für Frauen, die in ihrem Herkunftsland oder auf der Flucht sexuelle Übergriffe, Gewalt und Kriegserlebnisse erfahren haben oder unter häuslicher Gewalt leiden — und evtl. bereits erste Symptome posttraumatischer sowie psychosozialer Belastungsstörungen zeigen.

Das Ziel des Projektes ist eine gesundheitliche und psychosoziale Unterstützung sowie eine individuelle Krisenbegleitung. Dafür werden im Mädchenbüro Milena individuelle Informations- und psychosoziale Gespräche durchgeführt. So kann der Unterstützungsbedarf der Frauen geklärt werden. Anschließend wird die erforderliche medizinische, psychologische, juristische und soziale Hilfe im geschützten Raum angeboten. Neben den Gesprächen werden Kreativkurse zur Entspannung und Bewältigung abgehalten.

Start des Projekts „Wenn die Seele leidet“ ist am 15. Januar 2018.

Fragen können Sie direkt an das Mädchenbüro Milena richten. Ansprechpartner sind:

Maneesorn Koldehofe (Mail: m.koldehofe@maedchenbueromilena.de)
und Oksana Frei (Mail: o.frei@maedchenbueromilena.de)
Tel: 069-956 425 52
Rödelheimer Landstr. 13
60487 Frankfurt am Main

www.maedchenbueromilena.de

Gebührensatzung für Flüchtlinge tritt am 1. Dezember in Kraft

Die Gebührensatzung der Stadt Frankfurt wird ab dem 1. Dezember 2018 umgesetzt. Das bedeutet, dass Geflüchtete, die noch in Gemeinschaftsunterkünften leben und bereits über ein eigenes Einkommen verfügen, an den Unterbringungskosten beteiligt werden können. Geringverdiener sind von der Regelung ausgenommen.

Denn eine Kostenbeteiligung kommt erst in Betracht als einem Netto-Einkommen von und:
•500 Euro bei Asylbewerbern
•700 Euro bei Anerkannten und subsidiär Schutzberechtigten
•600 Euro bei Geduldeten

Auch wessen Einkommen über diesem Satz liegt, muss in aller Regel nicht die vollständige reguläre Unterbringungsgebühr von 710 Euro pro Person und Monat bezahlen. Denn zum einen hat die Stadt Frankfurt eine Härtefallregelung eingeführt und zum anderen wird nach dem Regelsatz zur Existenzsicherung generell ein Freibetrag des Einkommens nicht angetastet (die Höhe des Freibetrags wird individuell nach gesetzlichen Vorgaben berechnet). So zahlt in einer Gemeinschaftsunterkunft eine Einzelperson maximal 355 Euro pro Monat. Für Alleinerziehende, Studenten, Auszubildende und Schüler sind niedrigere Sätze festgelegt.

Für diejenigen, die in einer zwischengenutzten Wohnung leben, fallen je nach Haushaltsgröße maximal zwischen 630 Euro und zum Beispiel bei fünf Familienmitgliedern 1.180 Euro pro Haushalt und Monat an.

Wie sich die Kostenbeteiligung im Einzelfall letztendlich berechnet, hängt vom Einkommen, der Unterkunftsform sowie dem Status einer Person ab.

Tatsächlich werden nur wenige Geflüchtete für die Unterbringung zahlen müssen, da nur ein geringer Teil ein Einkommen über den jeweiligen Sätzen bezieht. Dennoch ist die Einführung der Satzung unbedingt erforderlich, da sie Voraussetzung für die Stadt Frankfurt ist, entstehende Kosten anteilig vom Bund erstattet zu bekommen.

Weitere Informationen zum Ablauf erhalten Sie hier.

Befragung von Migrantenselbstorganisationen, Vereinen und Initiativen

Im Auftrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge führt die Kienbaum Consultants International GmbH in Kooperation mit der IMAP GmbH eine Online-Befragung von Migrantenselbstorganisationen, Vereinen und Initiativen durch. Ziel ist es herauszufinden, welche Erfahrungen gemacht wurden und welche Unterstützung benötigt wird.

Migrantenselbstorganisationen sowie andere integrativ wirkende Vereine und Verbände leisten mit ihrem großen ehrenamtlichen Engagement einen zentralen Beitrag dafür, dass Integration vor Ort gelingt. Um das große Potenzial diese Organisationen zu unterstützen, wurde im Jahr 2017 die „House of Resources“ ins Leben gerufen. Die 14 vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderten Häuser stellen Ehrenamtlichem im Bereich der Integrationsarbeit Unterstützung zur Verfügung – sei es in Form von Finanzzuschüssen, Beratung oder Infrastruktur. Eine Fortführung des Pilotprojektes sowie Etablierung von Häusern an weiteren Standorten ist im nächsten Jahr vorgesehen.

Um ein möglichst umfassendes Bild über die Arbeit der bereits etablierten „Houses of Resources“ sowie über Unterstützungsbedarfe der Zielgruppe dieser Förderung an anderen Standorten zu erhalten, wir die Befragung durchgeführt.

Die Teilnahme an der Datenerhebung ist anonym, freiwillig und nimmt ca. 5 Minuten Zeit in Anspruch.

Die Online-Befragung kann bis zum 12. November unter folgendem Link aufgerufen werden:

https://www.surveymonkey.de/r/HOR-2018

Bei inhaltlichen oder technischen Fragen zur Online-Befragung steht Ihnen sehr gerne Frau Birte Jetter unter jetter@imap-institut.de zur Verfügung.

 

 

Integrationsbarometer 2018

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat zum zweiten Mal bundesweit eine repräsentative Befragung von Personen mit und ohne Migrationshintergrund zum Stand der Integration durchgeführt. Das Ergebnis: Menschen mit wie ohne Migrationshintergrund bewerten das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft insgesamt weiterhin positiv. Dies gilt besonders dort, wo kulturelle Vielfalt im Alltag erlebt wird. Dass Menschen im Osten Deutschlands das Zusammenleben skeptischer bewerten als im Westen, lässt sich vor allem mit geringerem Kontakt zu Zugewanderten erklären. Ein niedriger Bildungsstand und/oder Diskriminierungserfahrungen führen eher zu einer negativen Einschätzung. Insgesamt kommen Frauen zu einem positiveren Urteil als Männer. Gegenüber Flüchtlingen ist die Haltung der Bevölkerung differenziert: Die Mehrheit will weiter Flüchtlinge aufnehmen, aber ihren Zuzug begrenzen.

Hier finden Sie die vollständigen Ergebnisse des SVR-Integrationsbarometer 2018

Förderung von ehrenamtlicher Integrationsarbeit durch House of Resources Rhein-Main!

Das House of Resources Rhein-Main erhält bis Ende August 2022 eine Finanzierung vom BAMF. Somit kann Projekt „House of Resources Rhein-Main“ weiter ehrenamtliches Engagement fördern, das zur Integration beiträgt: u. a. durch Beratung und durch Unterstützung bei der Umsetzung von Vorhaben und Projekten.

Darüber hinaus können anteilig Kosten für Projekte übernommen werden.

  • Anträge können vom 15. August bist 15. September eingereicht werden. Über die Möglichkeit einer Förderung entscheidet House of Resources bis spätestens 20. September. Bitte kontaktieren Sie vorab Deniz Tavli für ein kurzes Vorgespräch. Von ihr erhalten Sie auch die aktuellen Vorlagen.
  • Die Antragstellung muss vor Beginn des Projekts erfolgen.
  • Die Aktivitäten, für die eine Förderung beantragt wird, sollten zwischen dem 1. September und dem 1. Dezember 2019 umgesetzt werden.
  • Die Abrechnung ist bis spätestens 1. Dezember einzureichen.

Weitere Informationen finden Sie hier oder telefonisch bei Frau D. Tavli, Telefon:  069 – 913010-34.

Verbraucherschutz warnt vor Knollenblätterpilzen – Vergiftungsgefahr für Flüchtlinge

Aus gegebenem Anlass machen wir auf die Warnung der Verbraucherzentrale vor Knollenblätterpilzen aufmerksam. Auch in diesem Jahr haben sich bereits mehrfach Asylsuchende in Deutschland vergiftet, weil sie Knollenblätterpilze verzehrten. In Ländern wie Syrien und Afghanistan, aber auch in Osteuropa gibt es ähnlich aussehende Pilze, die essbar sind. Von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) wurden daher für Flüchtlingsunterkünfte Plakate in mehreren Sprachen (Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Kurdisch, Persisch, Russisch und Türkisch) mit Abbildungen des Pilzes entworfen, damit gezielt vor dieser Gefahr gewarnt werden kann.

Den Link zu den mehrsprachigen Plakaten finden Sie hier: https://www.verbraucher.de/warnung-vor-knollenblaetterpilzen

Räume mit Küche für Integrationsprojekt „Buntes Kochen“ gesucht

Das neue Integrationsprojekt der Malteser „Buntes Kochen“ hat das Ziel, dass sich Geflüchtete sowie ehrenamtliche Helfer beim gemeinsamen Kochen und Essen auf Augenhöhe kennenlernen. Dafür suchen die Malteser Räumlichkeiten mit einer großen Küche für rund 20 Personen.

Geplant ist, die Kochabende alle 2 Monate werktags in den Abendstunden für 4-6 Stunden stattfinden zu lassen. Auch Termine am Wochenende wären möglich. Auftaktveranstaltung soll im September sein.

Wenn Sie eine geeignete Location kennen, melden Sie sich bitte direkt bei den Maltesern: Integrationshilfe-Frankfurt@malteser.org

Weitere Informationen finden Sie hier

Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung sucht Projektideen

Mit der Ideeninitiative „Kulturelle Vielfalt mit Musik“ möchte die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung das Miteinander von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund fördern. Bis zum 5. Oktober 2018 sind deutschlandweit wieder Institutionen, Vereine, Bildungseinrichtungen, Stiftungen sowie individuelle Initiativen mit gemeinnützigen Partnern eingeladen, musisch-kulturell orientierte Projekte für ein erfolgreiches Miteinander von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. Die Umsetzung von maximal 20 der eingereichten Projektanträge unterstützt die Ideeninitiative „Kulturelle Vielfalt mit Musik“ mit jeweils bis zu 7.500 Euro. Die von der Stiftung zur Verfügung gestellte Fördersumme wird in diesem Jahr verdoppelt auf insgesamt 100.000 Euro.

Wenn Sie sich bewerben möchten, finden Sie hier Angaben zum Bewerbungsverfahren sowie das Online-Formular für Projektanträge.

Teachers Bewerbungsgruppe sucht funktionsfähige Laptops!

Im Rahmen der Initiative Teachers on the Road des Netzwerks Konkrete Solidarität e.V. wurde eine Bewerbungsgruppe initiiert. Dort werden Geflüchtete beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen, der Suche nach geeigneten beruflichen Einstiegsmöglichkeiten, der Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen etc. unterstützt.

Gesucht werden deshalb 2-3 Laptops. Diese können gerne gebraucht und einige Jahre alt sein, sie sollten nur funktionsfähig sein und wenn möglich Word installiert haben. Wenn Sie hier mit geeigneten Laptop-Spenden weiterhelfen können, nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit der Gruppe auf unter: Beratung[at]nksnet.org.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!