Teachers on the Road suchen Unterstützung

Teachers on the Road suchen Ehrenamtliche für die Bewerbungs- und Beratungsgruppe. Wer Lust hat, sich zu engagieren und Geflüchteten und Migrant /-innen bei der Arbeitsplatzsuche und bei Bewerbungen zu helfen, ist hier genau richtig. Die Ehrenamtlichen müssen zwei bis dreimal im Monat dienstags abends gegen 19 Uhr zwei Stunden Zeit haben.

Personen, die bei der Vermittlung von Deutschkenntnissen helfen möchten, sind genauso willkommen.

Bei Interesse nehmen Sie Kontakt per Mail auf: beratung[at]nksnet.org.

 

Was Sie erwartet: Teachers on the Road bieten Geflüchteten und Migrant /-innen Unterstützung bei der Integration in den Arbeitsmarkt an. Das reicht von der Suche nach Stellen über das gemeinsame Anfertigen von Bewerbungsschreiben oder Lebensläufen bis zur Begleitung bei Behörden im Rahmen von Berufsanstellungsprozessen. Die Gruppe besteht aus Student /-innen und Arbeitnehmer /-innen, die sich völlig frei nach persönlichen Wünschen und Kapazitäten organisieren. Momentan bieten sie ca. dreimal im Monat von 19:00 bis 20:30 Uhr eine Beratung parallel zu den Deutschkursen im Haus der IG Metall in Frankfurt an. Daneben begleiten einige der Mitglieder Geflüchtete und Migrant /-innen im Rahmen des Bewerbungsprozesses auch außerhalb der genannten Zeiten zu Behörden oder recherchieren Anstellungsmöglichkeiten und Formalitäten im Behördendschungel. Den persönlichen Einsatz bestimmt jeder freiwillig und eigenständig. Die anderen Freiwilligen unterstützen neue Ehrenamtliche nach Kräften bei ihrer Tätigkeit und geben zum Einstieg eine Einführung in das Projekt und die Aufgaben.

Über den Verein: Der gemeinnützige Verein Netzwerk Konkrete Solidarität (NKS) ist eine überparteiliche Nicht-Regierungs-Organisation (NRO/NGO). Sie fördert und unterstützt Geflüchtete und Migrant /-innen besonders in den Bereichen Bildung und Kultur, Autonomie und Teilhabe am politischen, kulturellen und sozialen Leben in verschiedenen Projekten. Im Projekt Teachers on the Road bieten sie Geflüchteten und Migrant /-innen einerseits eine Möglichkeit Deutsch zu lernen und andererseits Unterstützung bei der Suche nach Jobs, bei der Anfertigung von Bewerbungsunterlagen oder auch Beratung bei der Interaktion mit der Ausländerbehörde oder dem Jobcenter an. Dadurch hilft der Verein der sozialen, kulturellen und räumlichen Isolation der Geflüchteten und Migrant /-innen entgegenzuwirken und setzt sich für das Miteinander in einer offenen Gesellschaft ein.

Neuer „Mama lernt Deutsch“-Kurs in Bockenheim

In Bockenheim startet ein neuer „Mama lernt Deutsch“-Kurs. Diese Kurse beinhalten eine Kinderbetreuung, so dass sich die Mütter ganz auf das Lernen konzentrieren können. Das Angebot hat die ASB Lehrerkooperative in Zusammenarbeit mit dem Amt für multikulturelle Angelegenheit ins Leben gerufen.

Los geht es am 7. Mai 2019 im Kinderzentrum Pfingstbrunnstraße. Eine Kostenübernahme durch das Jobcenter oder das Jugend- und Sozialamt ist nach Ermessen des jeweiligen Ansprechpartners möglich. Die Antragstellung muss vor Beginn der Teilnahme erfolgen.

Neuer Mama-lernt-Deutsch-Kurs
Kinderzentrum Pfingstbrunnenstraße (Pfingstbrunnenstraße 13)
Kursstart:  Dienstag, 07.05.2019
Kurszeiten: Dienstag und Freitag von 09.00 Uhr bis 11.30 Uhr

 

Das Anmeldeformular finden Sie hier

Eine Übersicht aller laufenden Kurse finden Sie hier

Lern-Videos „Fahrschule Deutsch und Tigrinya“

Eine Gruppe ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer aus Rostock hat das Projekt „Fahrschule Deutsch und Tigrinya“ ins Leben gerufen. Mit Lernvideos wollen sie Menschen, die Tigrinya sprechen und hier ihren Führerschein Klasse B erwerben wollen, unterstützen. Dabei soll auch der Spracherwerb gefördert werden. So sind die Fragebögen auf Deutsch und Tigrinya abgebildet, erklärt wird ausschließlich in deutscher Sprache.

Inzwischen sind auf Youtube knapp 30 Videos zu sehen.

 

Harheim hilft

Die Vorbereitungen für den Bezug der Übergangsunterkunft in Harheim nähern sich ihrem Abschluss. Bereits in der ersten Februarwoche werden die ersten Geflüchteten einziehen. Betrieben wird die Unterkunft vom DRK.

Um den neuen Harheimern die Integration in den Stadtteil zu erleichtern, hat sich bereits Anfang 2018 ein Runder Tisch für ehrenamtliche Helfer gegründet, dessen Mitglieder sich regelmäßig treffen. Auch gibt es die Website Harheim hilft, auf der Neuigkeiten rund um die neue Unterkunft veröffentlicht werden. Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich direkt über diese Website melden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Einladung zur Häkelgruppe

Der Frankfurter Ortsverband von pro familia organisiert ab dem 20. Februar 2019 eine Häkelgruppe. Immer mittwochs von 13 -14:30 Uhr sollen in der Beratungsstelle in der Palmengartenstraße gemeinsam Babymützen und Babysocken für Neugeborene in Frankfurt gehäkelt werden.

Für Kaffee, Tee und Kekse ist gesorgt.

Weiter Informationen finden Sie hier: Häkelgruppe Einladung II

Häkelgruppe pro familia
Mittwochs von 13-14:30 Uhr
Palmengartenstraße 14
60325 Frankfurt am Main
Tel.: 069 90 744 744
Mail: sunay.caliskan@profamilia.de

Malteser Hilfsdienst sucht neue Integrationslotsen

Der Malteser Hilfsdienst sucht neue Integrationslotsen und lädt daher alle Interessierten zu einem Informationsabend ein. Gesucht werden aktive und aufgeschlossene Menschen, die gerne Einzelpersonen oder Familien in Frankfurt begleiten möchten. Am 18. Dezember um 18.30 Uhr werden die Koordinatorinnen über die Tätigkeit als ehrenamtlicher Integrationslotse informieren. Wer neugierig auf fremde Kulturen und spannende Menschen ist und sich schon immer ehrenamtlich engagieren wollte, ist hier genau richtig.

Informationsabend für neue ehrenamtliche Integrationslotsen
18.12.2018, 18.30 Uhr
Stadtgeschäftsstelle Malteser Hilfsdienst Frankfurt
Schmidtstr. 67, 60326 Frankfurt

Um eine kurze formlose Anmeldung per Email wird gebeten: Integrationshilfe-Frankfurt@malteser.org

Neues Angebot für traumatisierte Frauen

Mehr als drei Viertel aller Geflüchteten aus den Herkunftsländern Syrien, Irak und Afghanistan haben unterschiedliche Formen von Gewalt erlebt – das belegt eine Studie der AOK zur Gesundheit von Geflüchteten in Deutschland. Gewalterfahrungen führen in vielen Fällen zu physischen und psychischen Beschwerden. Diese zeigen sich in verschiedenen Formen wie Mutlosigkeit, Traurigkeit, Nervosität sowie auch als Rücken- oder Kopfschmerzen.

Ein neues Projekt mit dem Namen „Wenn die Seele leidet“ des Mädchenbüros Milena richtet sich daher an traumatisierte Geflüchtete im Alter zwischen 18 und 45 Jahren, die in Frankfurt wohnhaft sind. Es ist ein Hilfsangebot für Frauen, die in ihrem Herkunftsland oder auf der Flucht sexuelle Übergriffe, Gewalt und Kriegserlebnisse erfahren haben oder unter häuslicher Gewalt leiden — und evtl. bereits erste Symptome posttraumatischer sowie psychosozialer Belastungsstörungen zeigen.

Das Ziel des Projektes ist eine gesundheitliche und psychosoziale Unterstützung sowie eine individuelle Krisenbegleitung. Dafür werden im Mädchenbüro Milena individuelle Informations- und psychosoziale Gespräche durchgeführt. So kann der Unterstützungsbedarf der Frauen geklärt werden. Anschließend wird die erforderliche medizinische, psychologische, juristische und soziale Hilfe im geschützten Raum angeboten. Neben den Gesprächen werden Kreativkurse zur Entspannung und Bewältigung abgehalten.

Start des Projekts „Wenn die Seele leidet“ ist am 15. Januar 2018.

Fragen können Sie direkt an das Mädchenbüro Milena richten. Ansprechpartner sind:

Maneesorn Koldehofe (Mail: m.koldehofe@maedchenbueromilena.de)
und Oksana Frei (Mail: o.frei@maedchenbueromilena.de)
Tel: 069-956 425 52
Rödelheimer Landstr. 13
60487 Frankfurt am Main

www.maedchenbueromilena.de

Gebührensatzung für Flüchtlinge tritt am 1. Dezember in Kraft

Die Gebührensatzung der Stadt Frankfurt wird ab dem 1. Dezember 2018 umgesetzt. Das bedeutet, dass Geflüchtete, die noch in Gemeinschaftsunterkünften leben und bereits über ein eigenes Einkommen verfügen, an den Unterbringungskosten beteiligt werden können. Geringverdiener sind von der Regelung ausgenommen.

Denn eine Kostenbeteiligung kommt erst in Betracht als einem Netto-Einkommen von und:
•500 Euro bei Asylbewerbern
•700 Euro bei Anerkannten und subsidiär Schutzberechtigten
•600 Euro bei Geduldeten

Auch wessen Einkommen über diesem Satz liegt, muss in aller Regel nicht die vollständige reguläre Unterbringungsgebühr von 710 Euro pro Person und Monat bezahlen. Denn zum einen hat die Stadt Frankfurt eine Härtefallregelung eingeführt und zum anderen wird nach dem Regelsatz zur Existenzsicherung generell ein Freibetrag des Einkommens nicht angetastet (die Höhe des Freibetrags wird individuell nach gesetzlichen Vorgaben berechnet). So zahlt in einer Gemeinschaftsunterkunft eine Einzelperson maximal 355 Euro pro Monat. Für Alleinerziehende, Studenten, Auszubildende und Schüler sind niedrigere Sätze festgelegt.

Für diejenigen, die in einer zwischengenutzten Wohnung leben, fallen je nach Haushaltsgröße maximal zwischen 630 Euro und zum Beispiel bei fünf Familienmitgliedern 1.180 Euro pro Haushalt und Monat an.

Wie sich die Kostenbeteiligung im Einzelfall letztendlich berechnet, hängt vom Einkommen, der Unterkunftsform sowie dem Status einer Person ab.

Tatsächlich werden nur wenige Geflüchtete für die Unterbringung zahlen müssen, da nur ein geringer Teil ein Einkommen über den jeweiligen Sätzen bezieht. Dennoch ist die Einführung der Satzung unbedingt erforderlich, da sie Voraussetzung für die Stadt Frankfurt ist, entstehende Kosten anteilig vom Bund erstattet zu bekommen.

Weitere Informationen zum Ablauf erhalten Sie hier.

Befragung von Migrantenselbstorganisationen, Vereinen und Initiativen

Im Auftrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge führt die Kienbaum Consultants International GmbH in Kooperation mit der IMAP GmbH eine Online-Befragung von Migrantenselbstorganisationen, Vereinen und Initiativen durch. Ziel ist es herauszufinden, welche Erfahrungen gemacht wurden und welche Unterstützung benötigt wird.

Migrantenselbstorganisationen sowie andere integrativ wirkende Vereine und Verbände leisten mit ihrem großen ehrenamtlichen Engagement einen zentralen Beitrag dafür, dass Integration vor Ort gelingt. Um das große Potenzial diese Organisationen zu unterstützen, wurde im Jahr 2017 die „House of Resources“ ins Leben gerufen. Die 14 vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderten Häuser stellen Ehrenamtlichem im Bereich der Integrationsarbeit Unterstützung zur Verfügung – sei es in Form von Finanzzuschüssen, Beratung oder Infrastruktur. Eine Fortführung des Pilotprojektes sowie Etablierung von Häusern an weiteren Standorten ist im nächsten Jahr vorgesehen.

Um ein möglichst umfassendes Bild über die Arbeit der bereits etablierten „Houses of Resources“ sowie über Unterstützungsbedarfe der Zielgruppe dieser Förderung an anderen Standorten zu erhalten, wir die Befragung durchgeführt.

Die Teilnahme an der Datenerhebung ist anonym, freiwillig und nimmt ca. 5 Minuten Zeit in Anspruch.

Die Online-Befragung kann bis zum 12. November unter folgendem Link aufgerufen werden:

https://www.surveymonkey.de/r/HOR-2018

Bei inhaltlichen oder technischen Fragen zur Online-Befragung steht Ihnen sehr gerne Frau Birte Jetter unter jetter@imap-institut.de zur Verfügung.