Ehrenamtliche Vormundschaften

Die Unterstützung unbegleiteter Minderjähriger Geflüchteter durch einen Einzelvormund hat sich als Erfolgsmodell für eine gelungene nachhaltige Integration bewährt und bereichert das Leben aller Beteiligten. Hierfür sucht der Frankfurter Kinderschutzbund laufend ehrenamtliche Vormünder für junge Geflüchtete. Ein Einstieg in die vorbereitende Schulung ist jederzeit möglich.

Um hier Fuß fassen zu können, sind Flüchtlingskinder ganz besonders auf Unterstützung angewiesen. Sie brauchen Menschen, die ihre Interessen vertreten und ihnen helfen das neue Leben in Deutschland selbstbewusst zu meistern. Genau das tun ehrenamtliche Einzelvormünder. Sie kümmern sich um schulische Belange, helfen bei der Berufswahl und übernehmen Lotsenfunktion bei allen anstehenden Herausforderungen. Mit ihrem Einsatz ermöglichen sie jungen Geflüchteten so eine bestmögliche Chance auf eine positive Entwicklung und Zukunft.

Für Rückfragen stehen Ihnen Frau Dr. Anja Sommer (Juristin) und Frau Brita Einecke (Dipl. Päd.) gerne unter Telefon: 069-97090146 oder per E-Mail zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage.

Frauen-Guide-App

Die Frauen-Guide-App des Frauenreferates Frankfurt bietet mobile und mehrsprachige Zugänge zu Infos und Hilfeleistungen.

Bereits im Februar 2020 erschien der Frauen-Guide mit Adressen von rund 300 Einrichtungen und Beratungsstellen für Frauen im Pocketformat. Nun ergänzt der Frauen-Guide als App für das Smartphone die Printversion um die digitale Schwester. Die Frauen-Guide-App ist in 14 Sprachen übersetzt (Amharisch Arabisch, Dari, Englisch Französisch, Farsi, Kroatisch, Pashtu, Portugiesisch, Polnisch, Russisch, Spanisch, Tigrinya und Türkisch) und berücksichtigt damit die in Frankfurt lebende Bevölkerungsvielfalt.

Die Frauen-Guide-App entstand in Kooperation mit dem Journal Frankfurt und steht zum Download im Apple App Store sowie im Android Play Store zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Plötzlich digital: Die Sprechstunde

In Corona-Zeiten müssen viele soziale Organisationen plötzlich von 0 auf 100 ins mobile und dezentrale Arbeiten kommen. Der Turbo-Digitalisierungsprozess wirft viele Fragen auf, auf die es Antworten braucht – schnell und passend zu den eigenen Herausforderungen und Bedarfen.

Hierbei bietet der gemeinnützige Verein GoVolunteer aus Berlin gemeinsam mit weiteren Organisationen Hilfe an, mit dem Angebot: „Plötzlich digital: Die Sprechstunde“. In  den kommenden Wochen können Initiativen und Vereine jeden Freitag um 11 Uhr in einem virtuellen Raum Neues kennenlernen. Gemeinsam mit Digital-Expert_innen schauen die Teilnehmer_innen per geteiltem Bildschirm Kollaborationstools und Videokonferenz-Programme an und diskutieren Fragen.

In der ersten Sprechstunde am Freitag, den 27.3. geht es um das Kommunikations-Programm „Slack“.

Mehr Informationen finde Sie hier.

Das Angebot ist kostenlos.

Die Sprechstunde wird realisiert von CorrelAid, GoVolunteer, openTransfer, D3 – so geht digital und vielen Expert*innen, die kostenlos ihr Wissen zur Verfügung stellen.

Neues Netzwerk: Solidarisch trotz Corona

In der derzeitigen Situation des Coronavirus SARS-CoV-2 ist Zusammenhalt wichtiger denn je. Helfen kann hierbei etwa das neue Netzwerk „Solidarisch trotz Corona“. Ziel ist es, die Nachbarschaft in den verschiedenen Stadtteilen zu vernetzen, so dass sich die Bürger_innen gegenseitig helfen und unterstützen können, ganz gleich ob mit Einkäufen, mit dem Hund Gassi gehen, mit Kinderbetreuung oder mit dem Austausch/Ausleihen von Alltagsgegenständen.

Das Netzwerk läuft über eine Chat-Gruppe auf der Nachrichten-App Telegram. Hier kann jede_r Hilfe anbieten und erhalten.

Alle Infos dazu, wie genau Sie dem Netzwerk beitreten können, finden Sie hier:

https://www.corona-soli-ffm.org//de/index

Online-Plattform bringt Landwirte und Bürger_innen zusammen

Das Corona-Virus schränkt unseren Alltag massiv ein, insbesondere auch unsere Reisefreiheit. Das führt unter anderem dazu, dass Landwirten bis zu 300.000 Arbeitskräfte fehlen, die normalerweise aus ganz Europa angereist wären.

Gleichzeitig können viele Menschen, die in der Gastronomie oder dem Einzelhandel beschäftigt sind, nicht arbeiten. Daher hat der Bundesverband der Maschinenringe e. V.  gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Online-Plattform www.daslandhilft.de kreiert.

Die Plattform stellt den Kontakt zwischen Landwirten und Bürger_innen her, deren bisheriger Erwerb aufgrund der Corona-Krise weggefallen ist, um sie für Pflanz- und Erntearbeiten in der Landwirtschaft zu vermitteln. Über eine regionale Suche finden Landwirte und Helfer zusammen.

Es werden keine Registrierungs- oder Vermittlungsgebühren erhoben. Ziel ist eine schnelle, kostenlose sowie vor allem zuverlässige Hilfe und Vermittlung von Menschen, die Hilfe brauchen und die Hilfe bieten.

www.daslandhilft.de

Mehrsprachige Infos zu Corona

Das Corona-Virus verursacht Unsicherheit und wirft viele Fragen auf: Wie verhalte ich mich richtig? Was muss ich tun, wenn ich oder ein Familienmitglied infiziert ist? An wen kann ich mich wenden?

Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten hat daher auf seiner Website eine Übersicht mit wichtigen Informationen rund um das Corona-Virus erstellt.

https://amka.de/corona

Die Information sind in insgesamt elf Sprachen verfügbar.

Qualifizierungsreihe „Flucht und Trauma“ des evangelischen Regionalverbandes

Der evangelische Regionalverband Frankfurt und Offenbach bietet für Ehrenamtliche die kostenfreie Qualifizierungsreihe „Flucht und Trauma“ an. Bei den Lehrgängen werden hilfreiches Wissen vermittelt sowie Methoden der Stabilisierung für die Arbeit mit stark belasteten und traumatisierten Geflüchteten.

Viele der nach Deutschland geflüchteten Menschen sind durch verschiedene Erfahrungen vor, während und nach der Flucht psychisch stark belastet, einige von ihnen sind traumatisiert.

Bei den Ehrenamtlichen, die sie beim Ankommen in Deutschland unterstützen, tauchen oftmals verunsichernde Fragen auf: Was ist ein Trauma? Wie erkenne ich es? Wie kann ich traumatisierten Geflüchteten helfen? Wann braucht es professionelle Hilfe? Wie funktioniert das Asylverfahren? Wie lange reichen meine Kräfte, um zu helfen?

Auf Praxiserfahrungen basierend werden die Lerninhalte durch Übungen erfahrbar gemacht. Außerdem erhalten die Seminarteilnehmer /-innen einen Überblick über bestehende Unterstützungs- und Behandlungsangebote.

Die Einzelseminare finden statt: 

  • Freitag, 27. März 2020 / 10 bis 17 Uhr
  • Samstag, 06. Juni 2020 / 10 bis 17 Uhr
  • Samstag, 12. September 2020 / 10 bis 17 Uhr

Alle Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Flyer

Den Anmeldebogen finden Sie hier.

Neue Andresse für Rückkehrberatung

Der Evangelischen Regionalverband bietet seine unabhängige Rückkehrberatung in neuen Räumlichkeiten an. Ab jetzt finden Sie das Beratungszentrum am Weißen Stein unter folgender Adresse:

Evangelisches Zentrum Am Weißen Stein
Sozialberatung für Migranten und Flüchtlinge
Eschersheimer Landstraße 567
60431 Frankfurt am Main
Telefon 069 5302-291
E-Mail: migrationsberatung@frankfurt-evangelisch.de

Die Beratung richtet sich an Flüchtlinge oder Migranten, die sich zu einer Rückkehr in ihr Herkunftsland entschlossen haben oder Unterstützung bei der Entscheidungsfindung suchen. Auch Personen, die zur Ausreise aufgefordert wurden, können sich vertraulich, unabhängig und ergebnisoffen beraten lassen.

Unterstützung  und Begleitung wird angeboten, um eine tragfähige Lebensperspektive zu entwickeln und umzusetzen.

Das bedeutet:

  • Entwicklung einer Perspektive zur Rückkehr oder Weiterwanderung
  • Unterstützung bei der Beantragung finanzieller Unterstützung aus Rückkehrprogrammen
  • Informationen über die soziale,  politische und wirtschaftliche Situation vor Ort
  • Klärung von Ausreisefristen und Ausreisemodalitäten
  • Informationen über Reintegrationsprojekte und Vermittlung an Unterstützungsmöglichkeiten in den jeweiligen Ländern
  • Unterstützung bei Pass-, Zoll- und Visumsangelegenheiten
  • Unterstützung bei Ausreise und Transport.

Eine weitere Beratungsstelle finden Sie in Höchst:

Evangelisches Zentrum für Beratung in Höchst
Leverkuser Straße 7, 65929 Frankfurt am Main
Telefon:  069 7593672 46
E-Mail: migrationsberatung.hoechst@frankfurt-evangelisch.de