Stadtteilinitiativen


Es gibt in diversen Stadtteilen von Frankfurt, Initiativen, die sich sozialraumbezogen für die Geflüchteten im jeweiligen Stadtteil engagieren und das auf vielfältigste Weise. Die gute Vernetzung im eigenen Stadtteil, z. B. mit Sportvereinen, Kitas, Beratungsstellen, Büchereien, ist dabei für die geflüchteten Menschen von großem Vorteil. Die Initiativen haben zumeist Arbeitskreise/ Arbeitsgruppen, in denen diverse Angebote gemacht werden.

Wenn Sie sich stadtteilbezogen einbringen möchten, kontakten Sie bitte direkt die Ansprechpartner in den einzelnen Initiativen. Diese Übersicht wird fortlaufend aktualisiert. Über Ergänzungen freuen wir uns.

Bergen-Enkheim

Aus dem Runden Tisch der Bergen-Enkheimer Vereine zur Flüchtlingshilfe ist eine Stadtteilinitiative entstanden: Gemeinsam werden Angebote für Geflüchtete im Frankfurter Osten koordiniert. Durch die Vernetzung der verschiedenen VertreterInnen aus Unterkünften, sozialen Einrichtungen, Vereinen und Privatpersonen entstehen verschiedene Angebote in den Bereichen Freizeit, Sport oder Alltagsbegleitung.

Interessierte sind herzlich zu den regelmäßigen Infoabenden eingeladen. Ansprechpartnerinnen sind Bea Müller-Mamerow Telefon 06109 / 34968 oder E-Mail: bea.mm63@web.de und Tine Lenger. Weiter Infos finden Sie auch unter diesem Link.

Bockenheim

Seit Ende September gibt es in Bockenheim eine sehr aktive Stadtteilinitiative, die bereits einige Angebote für Flüchtlinge auf die Beine gestellt hat.

Folgende Aktionsgruppen gibt es:
•    Sprachkurse, u. a. auch Alphabetisierungskurse
•    Angebote für schulpflichtige Kinder am Vormittag
•    Rechtliche Beratung
•    Musik
•    Internet-Café
•    Raumbeschaffung sowie
•    Kleidung

Hier können Sie den Aufbau von Angeboten für die Menschen aktiv mitgestalten.
Sind Sie interessiert sich der Bockenheimer Initiative und einer Aktionsgruppe anzuschließen?

Nutzen Sie gern das Formular, welches Sie hier finden www.zukunft-bockenheim.de/welcome_refugee.htm.

Für Nachfragen steht Ihnen auch das Stadtteilbüro Bockenheim zur Verfügung.
Initiative Zukunft Bockenheim
Stadtteilinformationsbüro
60487 Frankfurt
Leipziger Straße 91

Telefon 069-71 91 49 44
E-mail: kontakt@zukunft-bockenheim.de

Öffnungszeiten
Dienstag – Freitag 17 bis 19 Uhr
Samstag nach Vereinbarung oder per E-Mail

Gallus

Das Quartiersmanagement Gallus, mit Sitz in der Frankenallee 166 – 168, koordiniert in enger Partnerschaft mit dem Mehrgenerationenhaus Kiz Gallus ehrenamtliche Unterstützungsmöglichkeiten für geflüchtete Familien, die im Gallus untergebracht sind.  Gesucht werden Menschen, die Zeit und Interesse haben:
– Familien beim Ankommen zu unterstützen,
– auf Behörden oder zu Ärzten zu begleiten und zu dolmetschen,
– koordinierende Aufgaben zu übernehmen, z. B. für Sachspendenaktionen u. ä.

Wenn Sie sich im Gallus auskennen und Interesse sowie Geduld und Empathie für die Bedürfnisse von Familien mit Kindern haben, können Sie sich hier sinnvoll einbringen. Wenn Sie Dari/ Paschtu oder Arabisch sprechen ist das hilfreich. Idealerweise haben Sie tagsüber Zeit. Wenn Sie sich hier einbringen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit Maria Schmedt oder Herrn Spörhase, Quartiersmanager/in im Gallus auf (069-97329970 oder gallus@frankfurt-sozialestadt.de).

Höchst

Hinter dem Namen „Helferinitiative FFM“ verbirgt sich die Stadtteil-Initiative in Höchst. Diese Gruppe hat sich zusammen geschlossen, nachdem Sie bereits im Spätsommer 2015 ankommende Menschen am Hauptbahnhof am Gleis 24 unterstützt hat. Angesiedelt in Höchst, unterstützt die Gruppe Geflüchtete aus vielen Unterkünften vor Ort in vielfältiger Weise. Die Gruppe organisiert Sachspenden, vermittelt Dolmetscher und Sportangebote, bietet individuelle Patenschaften an. Außerdem gibt es ein Woll-Café für Frauen, Die Möglichkeiten sich hier einzubringen sind vielfältig und weitere Unterstützer sind herzlich willkommen. Als Forum nutzt die Helferinitiative FFM den „Bunten Tisch“ in Höchst. Mehr Informationen und die Kontaktdaten finden Sie hier.

Kalbach/Bonames

Der Stadtteil Kalbach/ Bonames mit der Evangelische Miriamgemeinde Frankfurt am Main – Am Bügel – Bonames – Kalbach war schon sehr aktiv und engagiert, als im Oktober 2015 in Kalbach eine große Sporthalle Not-Belegt wurde. Nun leben seit Ende Mai 2016 eine Vielzahl von Familien in einer neu errichteten Übergangsunterkunft auf dem Gelände des Alten Flugplatzes in Bonames. Die ehrenamtlichen Helfer sind auch hier mit viel Tatkraft und Ideenreichtum vor Ort und unterstützen die Familien. Dabei arbeitet man eng mit den Mitarbeiter/innen vom Diakonischen Werk zusammen, welches die Unterkunft betreibt. Die ehrenamtlichen Angebote sind vielfältig: Teestube, Frauentreffs, Hausaufgaben- und Kinderbetreuung und einzelne Patenschaften werden angeboten.

Weitere Unterstützer/innen werden gesucht. Wenn Sie Interesse haben, sich hier einzubringen, kontaktieren Sie gern Daniela Reinmann per Email: dani@reinmann-ffm.de

Nied

Im Stadtteil Nied gibt es eine größere Unterkunft für Geflüchtete, die vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) betrieben wird. Wenn Sie sich hier ehrenamtlich einbringen möchten, können Sie Kontakt zur Ehrenamtskoordinatorin Tanja Jacob aufnehmen. Sie erreichen Sie per Mail: tanja.jacob@asb-frankfurt.de

Niederrad

Hier hat sich ebenfalls im Oktober 2015 das „Netzwerk-Migration-Frankfurt“ gegründet. In diesem Rahmen formiert und organisiert sich ehrenamtliche
Unterstützung für Flüchtlinge. Es gibt Deutschkurse, „Frühstück und Sprechen“ regelmäßig Samstags und vieles mehr. Wenn Sie sich in Niederrad engagieren wollen, können Sie sich über den Link http://netzwerk-migration-frankfurt.de/ informieren und registieren. Für mehr Informationen können Sie ebenfalls die evangelische Gemeinde kontaktieren: orga@netzwerk-Migration-frankfurt.de.

Nordend

Die Initiative beramí berufliche Integration e.V.  bietet eine Reihe von Angeboten für Geflüchtete an:

beramí berufliche Integration e.V.

Nibelungenplatz 3
60318 Frankfurt
Telefon: 069 – 91 30 10 0
E-Mail: kontakt@berami.de

Anerkennungsberatung in der Agentur für Arbeit Frankfurt

Beratung zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen und zu geeigneten Qualifizierungen nach Terminvereinbarung in der Agentur für Arbeit Frankfurt, Fischerfeldstraße 10-12, 60311 Frankfurt, durchgeführt von beramí e.V.

Telefonische Terminvereinbarung: Tel: 069-91 30 10 60

Online-Terminvereinbarung: www.hessen.netzwerk-iq.de/anerkennungsberatung oder www.berami.de/beratungsanfrage/

Offene Sprechstunde (ohne Termin):
Donnerstag 9-12 Uhr, Raum 2.324
Achtung: In der Sprechstunde kann nur eine begrenzte Anzahl an Personen beraten werden!

BLEIB in Hessen II

Beratungsangebot für Menschen mit Fluchterfahrung zur berufliche Orientierung und Qualifizierung

Telefon: 069 – 91 30 10 17
E-Mail: joschko@berami.de

Angekommen!

Berufsorientierungs- und Vorbereitungskurs für Frauen mit Migration- und Fluchtgeschichte

sechsmonatige Kurslaufzeit, zwei Kursdurchläufe im Jahr, Start jeweils im Januar und Juli

Telefon:069 – 91 30 10 32
E-Mail: yousef@berami.de

MENTEA

Mentoring zur Integration in Ausbildung für junge Menschen mit Fluchterfahrung

Dieses Programm richtet sich an junge Geflüchtete mit Ausbildungsreife und Ziel, eine betriebliche Ausbildung zu beginnen. Beginn jeweils im September bis Juni des folgenden Jahres.

Telefon: 069 – 91 30 10 26
E-Mail: linder@berami.de

ComIn Women

Berufliche Beratung und Integration für Frauen mit Fluchterfahrung.

Einzelberatung und Gruppen-Informationsveranstaltungen mit Dolmetscher.

Telefon: 069 – 91 30 10 29
E-Mail: zahrt-omar@berami.de

„Der Laden“: Info und Beratung für geflüchtete Menschen

Offenes Beratungsangebot zur beruflichen Erstorientierung, in den Räumen der IG Metall, Wilhelm-Leuschner-Straße 79, Frankfurt-Bahnhofsviertel

Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr. Beratungen erfolgen nur nach Terminabsprache

Terminvereinbarung telefonisch: 069 – 24 00 56 22, per E-Mail: derladen@igmetall.de oder vor Ort.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ostend

Unter dem Dach der Nachbarschaftsinitiative Ostend finden schon seit Oktober 2015 verschiedene Angebote für geflüchtete Menschen und Menschen aus der Nachbarschaft statt. Immer Donnerstagnachmittag öffnet das „Café One World“, ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Deutschlernens. Darüber finden PC-Kurse statt, weitere Unterstützung im Alltag und gemeinsame Freitzeitaktivitäten werden bedarfsorientiert organisiert. Ehrenamtliche Mitstreiter/innen sind herzlich willkommen.

Bei Interesse kontaktieren Sie einfach Frau Elke Spichalsky vom Nachbarschaftszentrum, Waldschmidtstraße 39, 60316 Frankfurt, Tel. 069-439645, elke.spichalski@nbz-ostend.de. 

Zur Seite Nachbarschafts-Zentrum Ostend.

Praunheim

In Praunheim gibt es eine größere Unterkunft für Geflüchtete. Wenn Sie sich hier engagieren möchten, wenden Sie sich per Mail an: ehrenamt.ap2@frankfurter-verein.de

Riederwald

Für folgende Projekte werden noch Helfer/innen/Mitmacher/innen/Verantwortliche gesucht:

Fahrradausgabe-Projekt
Was zu tun ist:
– Fahrräder technisch mit Unterstützung durch Flüchtlinge durchsehen, evtl. reparieren, Fahrräder ausgeben
– Fahrrad-Fahrten zum Ausprobieren und Lernen organisieren
– Fahrkurse organisieren (mit Unterstützung durch ADFC etc.)
Koordination: Annegret von Rabenau (arabenau@integration.org)

Für Sprachkurse
Was zu tun ist:
– Sprachkurse für Geflüchtete anbieten und durchführen
– Unterrichtsmaterial liegt vor
– Räume und Zeiten nach Absprache
Koordination: Teachers on the road (teachers-riederwald@nksnet.org)

Tandem-Gruppe(n)
Was zu tun ist:
– Zusätzliche Angebote mit Flüchtlingen entwickeln, Freizeit etc.
– Sprachtraining durch Alltag
– Kennenlernen der Stadt und des sozialen Lebens
Termin bisher: Mittwoch 16.00, Gemeindehaus Philippus, Raiffeisenstraße 70
Andere zusätzliche Termine möglich

Lebensmittelausgabe „foodsharing“
Was zu tun ist:
– Montagabend Lebensmittel abholen und einsortieren
– Dienstag 9.00 – 16.00 Lebensmittel ausgeben
– Öffentlichkeitsarbeit, Bekanntmachen des Projekts
Koordination: Rosi Reul (rosireul@yahoo.de)

„Umsonst-Laden“ hinter dem Containerplatz Borsigallee
Was zu tun ist:
– Wagen ausbauen zur Ladeneinrichtung
– Sammeln von Tauschwaren
– Ausgabe zu Ladenzeiten
Koordination: refugee.solidarity.ffm@gmx.de

Unterstützer/innen sind herzlich willkommen! Bitte wenden Sie sich bei Interesse gerne an die Ansprechpartner/innen oder kommen Sie zum nächsten Treffen der Initiaitive.

Auskunft über die nächsten Treffen erhalten Sie auch über das Sekretariat der Philippusgemeinde

Weitere Informationen kontaktieren Sie gerne Herrn Pfarrer Balke  unter  Tel. 069-411728.

Rödelheim

Im Stadtteil hat sich im November 2015 eine Stadtteil-Initiative gegründet, in der sich mittlerweile über 60 Einzelpersonen regelmäßig treffen und konkrete Hilfen für die in Rödelheim untergebrachten Menschen organisieren. Es werden u. a. Sprachkurse angeboten, Geflüchtete z.B. bei Arztterminen begleitet,
bei der Kita-Suche und bei Ämtergängen unterstützt, um ihnen so das Ankommen in der Rödelheimer Stadtteilgesellschaft zu erleichtern. Es gibt darüber hinaus u. a. einen Fahrrad-Reparatur-Treff und einen Café-Treff.

Mehr Informationen finden Sie hier: http://willkommen-in-roedelheim.de/
Die Gruppen können Sie bei Interesse per Email unter: w.i.R@riseup.net erreichen.

Sachsenhausen

Sportjugendzentrum Kuckucksnest – Sportjugend Frankfurt

Jugendzentrumsbereich mit Bistro. Sportplätze, großes Sportangebot (Kletterturm, Slackline, Beachvolleyball, Streetball, Fußball, Tischtennis). Konditions-, Fitness-, Boxtraining (Konzept „Sport als Gewaltprävention“). Billard, Tischfußball, Computer/ Internet. Beratung in Konflikt-/Krisensituationen. Berufliche Orientierung. Hausaufgabenbetreuung…

Pädagogischer Mittagstisch: Tipps zur Ernährung, Einkauf und Zubereitung von Gerichten. Themenabende,
Aktionstage, Turniere, Wochenend-/Ferienangebote.
Spezielle Angebote nur für Mädchen,
Mitternachtsfußball.

Mo/Mi 15-22 h, Fr 15-21 h, Di 13.30-20.30 h
Mädchenräume geöffnet: Di/Mi/Do 15-20 h
Mädchentag: Do 15-22 h
Mädchen-Training: Di 14-16 h, Do 15.30-17.30 h

Kontakt über die Homepage http://www.sjf-sportjugend.com

Telefon 069 94413174,

E-Mail

Seckbach

Aufgrund einer weiteren, neuen Unterkunft für geflüchtete und wohnungslose Menschen, hat sich hier im Stadtteil ehrenamtliche Unterstützung organisiert. In enger Kooperation mit dem Evangelischen Verein für Wohnraumhilfe und der AWO „Herzlich ankommen“ werden hier ab sofort diverse ehrenamtliche Unterstützungsangebote gemacht. Geplant sind Aktivitäten im Bereich Hausaufgabenbetreuung, Deutsch-Konversation, Kinderbetreuung, Patenschaften und ähnliches.

Die ehrenamtlichen Projektkoordinator/innen, die gemeinsam mit dem Ev. Verein für Wohnraumhilfe und der AWO-Frankfurt-Ehrenamtsagentur die Unterstützung für die BewohnerInnen der Übergangsunterkunft Flinschstraße organisieren werden sind Gabi Fengler, Beate Feyerabend, Walter Schmidt und Ingrid Wollny.

Sie erreichen sie über die Mailadresse seckbach-hilft@web.de und / oder über Telefon 0152/21512453.

Sossenheim

Bereits seit Februar 2016 arbeitet hier in Sossenheim eine Initiative, ursprünglich initiiert von dem Ausschuß für Flüchtlingsarbeit der evangelischen Regenbogengemeinde. Inzwischen gibt es regelmäßige Deutschkurse, ein Begegnungscafé und viele weitere Möglichkeiten sich ehrenamtlich einzubringen.

Weitere Mitstreiter/innen sind herzlich willkommen. Sie können am einfachsten per Email Kontakt aufnehmen: sossenheim-hilft@web.de.

Informationen erhalten Sie auch über das evangelische Gemeindebüro.