Am 27. September fand das 9. Forum Flüchtlingshilfe Frankfurt mit dem Thema: „Drei Jahre Flüchtlingsarbeit“ statt. An verschiedenen Thementischen wurde in unterschiedlichen Gruppen diskutiert. Fünf Fragestellungen wurden dabei behandelt:

  • Wie kann es uns gelingen, Frankfurter Bürger/inne auch künftig fürs Ehrenamt zu gewinnen?
  • Was hat sich an der Arbeit verändert? Hat sich die Zielgruppe verändert?
  • Welchen Einfluss hat der aktuelle politische Diskurs auf das Ehrenamt?
  • Wie machen sich interkulturelle Unterschiede bemerkbar? Wie gehen wir damit um?
  • Geflüchtete Frauen

Bedanken möchten wir uns nochmals bei den Moderatorinnen: Stephanie Horn (Evangelischer Verein für Wohnraumhilfe Frankfurt am Main e V.), Kristin Werner (ehrenamtliches Deutschkurs-Projekt „SpeakOut“), Tanja Lennert, (Malteser Hilfsdienst e. V.) und Nadja Dobiasch (Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e. V.). Das spontane Thema „Geflüchtete Frauen“ wurde von Katrin Wenzel (Stabsstelle Flüchtlingsmanagement) moderiert.

Die Arbeitsergebnisse finden Sie hier.

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Fotogalerie 9. Forum Flüchtlingshilfe Frankfurt

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So entstand die Veranstaltungsreihe

Seit Sommer 2015 sind in Frankfurt zahlreiche Initiativen und Projekte entstanden, in denen engagierte Bürgerinnen und Bürger Geflüchtete beim Deutschlernen, Behördengängen, der Arbeitsplatzsuche u. v. m. unterstützen. Gleichzeitig arbeiten aber auch viele Menschen von Berufs wegen in diesem Umfeld – hauptamtlich: Das sind u.a. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Unterkünften, Behörden und Beratungsstellen.

Diese zwei Gruppen – Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit – zusammenzubringen, war zunehmend ein Anliegen für „Frankfurt hilft!“ und die Stabsstelle Flüchtlingsmanagement der Stadt Frankfurt. So wurde das Veranstaltungsformat „Forum Flüchtlingshilfe Frankfurt“ als eine träger- und projektübergreifende Dialog- und Vernetzungsplattform ins Leben gerufen.

Die Idee dahinter: Die Hilfe ist dann möglichst nutzenbringend, wenn sich alle Beteiligten kennenlernen, austauschen, bei Bedarf zusammenarbeiten und Verständnis füreinander entwickeln. Das Forum fand zum ersten Mal im September 2016 statt, danach regelmäßig alle 8 – 10 Wochen immer mit einem anderen inhaltlichen Schwerpunkt. Je nach Thema werden RepräsentantInnen zuständiger Ämter, städtischer Einrichtungen oder anderer Institutionen eingeladen und der Austausch angeregt. Engagierte erhalten Zugang zu validen Informationen und finden Lösungen und Ansprechpartner für ihre Fragestellungen.

Die Themen der vergangenen acht Foren waren bereits: Kita und Schule, Arbeitsmarktintegration, Gesundheit, Sprachförderung, Vorstellung der Initiativen, Unterbringung und Frauen. Weitere Themenvorschläge werden gern entgegen genommen und bei der Planung berücksichtigt.