Am 5. Juni findet das 11. Forum Flüchtlingshilfe Frankfurt in der FRAP Agentur statt. Thema des Abends: Die Schnittstellen zwischen Ehrenamt und Hauptamt.

Es werden Vertreter aus verschiedenen Ämtern anwesend sein, mit denen Ehrenamtliche – beziehungsweise die Geflüchteten, die sie betreuen – in Kontakt kommen, wenn es etwa um Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse oder die Wohnsituation geht. Sie werden aus ihrem Arbeitsalltag berichten und für Fragen bereitstehen.

Folgende Ämter sind vertreten:

  • Ausländerbehörde
  • Jugend- und Sozialamt zum Thema Gebührensatzung für die Unterbringung von Geflüchteten
  • Jugend- und Sozialamt, Bereich Sozialberatung
  • Amt für Wohnungswesen

Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung an: frankfurt-hilft@stadt-frankfurt.de

11. Forum Flüchtlingshilfe
„Schnittstellen Ehren- und Hauptamt – Was läuft gut? Wo klemmt es?“
5. Juni 2019 ab 18:30 Uhr
FRAP Agentur
Mainzer Landstraße 405
60326 Frankfurt am Main

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So entstand die Veranstaltungsreihe

Seit Sommer 2015 sind in Frankfurt zahlreiche Initiativen und Projekte entstanden, in denen engagierte Bürgerinnen und Bürger Geflüchtete beim Deutschlernen, Behördengängen, der Arbeitsplatzsuche u. v. m. unterstützen. Gleichzeitig arbeiten aber auch viele Menschen von Berufs wegen in diesem Umfeld – hauptamtlich: Das sind u.a. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Unterkünften, Behörden und Beratungsstellen.

Diese zwei Gruppen – Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit – zusammenzubringen, war zunehmend ein Anliegen für „Frankfurt hilft!“ und die Stabsstelle Flüchtlingsmanagement der Stadt Frankfurt. So wurde das Veranstaltungsformat „Forum Flüchtlingshilfe Frankfurt“ als eine träger- und projektübergreifende Dialog- und Vernetzungsplattform ins Leben gerufen.

Die Idee dahinter: Die Hilfe ist dann möglichst nutzenbringend, wenn sich alle Beteiligten kennenlernen, austauschen, bei Bedarf zusammenarbeiten und Verständnis füreinander entwickeln. Das Forum fand zum ersten Mal im September 2016 statt, danach regelmäßig alle 8 – 10 Wochen immer mit einem anderen inhaltlichen Schwerpunkt. Je nach Thema werden RepräsentantInnen zuständiger Ämter, städtischer Einrichtungen oder anderer Institutionen eingeladen und der Austausch angeregt. Engagierte erhalten Zugang zu validen Informationen und finden Lösungen und Ansprechpartner für ihre Fragestellungen.

Die Themen der vergangenen acht Foren waren bereits: Kita und Schule, Arbeitsmarktintegration, Gesundheit, Sprachförderung, Vorstellung der Initiativen, Unterbringung und Frauen. Weitere Themenvorschläge werden gern entgegen genommen und bei der Planung berücksichtigt.