Eröffnung einer ersten Unterkunft für queere Geflüchtete für das erste Quartal 2018 geplant!

Wie am 12. Dezember 2018 in der Frankfurt Rundschau zu lesen ist, richtet die Stadt Frankfurt eine spezielle Unterkunft für LSBTIQ-Geflüchtete ein, also für schwule, lesbische, bisexuelle, transgender, intersexuelle oder queere Menschen. Hier sollen bis zu 20 Menschen Platz finden, die Liegenschaft ist bereits gefunden und voraussichtlich Anfang Februar 2018 bezugsfertig. Mehr dazu finden Sie in dem aktuellen Artikel in der Frankurter Rundschau: Link zum Artikel.

 

Jetzt schon vormerken: 7. Forum Flüchtlingshilfe Frankfurt am 8. Feb. 2018!

Wir laden Sie schon jetzt zum nächsten Forum Flüchtlingshilfe Frankfurt am 8. Februar 2018 ein.  Wir möchten mit Ihnen, das Thema Flüchtlingshilfe aus der Perspektive der Betreiber von Unterkünften von geflüchteten Menschen kennen lernen. Gemeinsam wollen wir uns zu aktuellen Themen und Herausforderungen mit den hauptamtlich beschäftigen Mitarbeiter(inne)n der Betreiberorganisationen austauschen.

Die geflüchteten Menschen sind im gesamten Stadtgebiet in annähernd 100 verschiedenen Unterkünften, wie Wohnheimen, Hotels, Wohnungen, Übergangsunterkünften sowie Notunterkünften untergebracht. Die Wohlfahrtsverbände betreiben diese im Auftrag der Stadt Frankfurt. Die Arbeit in den Unterkünften hat sich im Vergleich zum Herbst 2015 – ebenso wie die ehrenamtliche Arbeit – verändert und weiterentwickelt. Auch die Themen und die Bedarfe der Geflüchteten sind heute andere als noch vor zwei Jahren.

Gemeinsam mit Einrichtungsleitungen aus Frankfurt möchten wir mit Ihnen einen Einblick, Rückblick und Ausblick auf die Flüchtlingsarbeit wagen und die Situation in den Unterkünften hierfür als Ausgangspunkt nehmen.

Mehr Informationen und die Möglichkeit, sich anzumelden finden Sie hier.

Das „Academic Welcome Program for highly qualified refugees“ (AWP) für geflüchtete Studieninteressierte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main startet im Sommersemester 2018 in die 6. Runde

Das AWP bietet die Möglichkeit, studienvorbereitende Fach- und Deutschintensivkurse ab B1.1 (GER) bis C1/DSH (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang) zu besuchen. Darüber hinaus ermöglicht das AWP die Teilnahme an universitären Lehrveranstaltungen und die Nutzung von universitären Ressourcen wie zum Beispiel Bibliotheken und die Serviceleistungen des Hochschulrechenzentrums. Die Teilnehmenden werden außerdem umfassend zu Studien- und Berufsmöglichkeiten beraten. Zudem bietet das AWP umfangreiche soziale Begleitangebote. Die Teilnahme am Programm dauert insgesamt bis zu drei Semester (abhängig von bereits vorhandenen Deutschkenntnissen und individuellem Lernfortschritt) und ist für die Teilnehmenden kostenfrei.

Das AWP richtet sich an alle „hochqualifizierten Geflüchteten“, d.h. AsylbewerberInnen, Geduldete und Asylberechtigte, die eine in Deutschland gültige Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) haben und/oder im Heimatland bereits studiert haben. Eine feste Studienabsicht muss vorhanden sein.

Weitere Voraussetzungen für die Teilnahme am AWP sind:

  • Deutschkenntnisse auf mind. abgeschlossenem A2-Niveau (GER)
  • Wohnsitz im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes
  • Teilnahme an einer der AWP-Informationsveranstaltungen
  • Absolvieren des Studierfähigkeitstests TestAS (für Flüchtlinge)
  • Interessierte für ingenieurswissenschaftliche Studiengänge können i.d.R. nicht berücksichtigt werden

Die nächste Programmrunde beginnt im April 2018 (Sommersemester 2018). Die Bewerbungsphase endet am 15. Januar 2018. Bewerbungen müssen über uni-assist eingereicht werden. Die AWP-Informationsveranstaltungen finden noch an den folgenden drei Terminen im Hörsaalgebäude der Goethe-Universität am Campus Bockenheim statt:

  • Mittwoch, 6. Dezember, 10 Uhr, Hörsaal IV
  • Dienstag, 19. Dezember, 16 Uhr, Hörsaal IV
  • Freitag, 5. Januar, 14 Uhr, Hörsaal I

Die Veranstaltung dient der allgemeinen Einführung in das Programm sowie der Erläuterung der Bewerbungsvoraussetzungen und des Bewerbungsprozess. Eine verbindliche Anmeldung zu einer der Informationsveranstaltungen ist online über unsere Website möglich.

Infotreffen für am Ehrenamt Interessierte am Alten Flugplatz!

Für alle, die überlegen, ehrenamtlich akv zu werden oder nach einer Pause wieder einzusteigen, findet einmal monatlich ein Infotreffen in der Unterkunft am Alten Flugplatz Bonames statt. Hier erhalten Sie einen Überblick über die aktuelle Situaon und die Möglichkeiten, sich zu engagieren.

Die nächsten Termine – jeweils von 17:00 bis 18:30 Uhr – sind:
– Montag, 4. Dezember 2017 und
– Mittwoch, 10. Januar 2018

Wenn Sie Interesse haben, vorbei zu schauen, melden Sie sich bitte an bei: Sabine.kalinock@diakonischeswerk-frankfurt.de.

Träger für vier neue psychosoziale Beratungszentren vorgestellt, u. a. in Frankfurt.

Das Sozialministerium Hessen hat am 27. November 2017 die Träger der vier neuen, psychosozialen Beratungszentren, die sich künftig in Hessen um die Trauma-Versorgung von Geflüchteten kümmern werden, bekannt gegeben. Diese vier Zentren entstehen in Kassel, Gießen, Frankfurt und Darmstadt. Es sind der Trägerverein Psychosoziales Zentrum für Geflüchtete in Nordhessen e.V., die Bietergemeinschaft DRK Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V. / Caritasverband Darmstadt e. V., der Trägerverein Psychosoziales Zentrum für geflüchtete Menschen in Mittelhessen e.V. und der Verbund Psychosoziales Zentrum für Geflüchtete Rhein-Main. Damit werden die Erfahrungen umgesetzt, die man mit dem Pilotprojekt Step-by-Step in der Landeserstaufnahmeinrichtung in Darmstadt gemacht hat.

Mehr Informationen dazu finden Sie in der Pressemitteilung. Die Beratungszentren sollen Anfang 2018 eröffnet werden.

GFFB startet neues Projekt für Frauen: „Frauen schaffen Räume“!

Das Projekt „Frankfurter Frauen schaffen Räume“ ist ein Projekt von der GFFB für Frauen, mit Frauen und durch Frauen. Ziel des Projekts ist es, die geflüchteten Frauen als neue Frankfurterinnen (und deren Kinder) mit Alt-Frankfurterinnen in Kontakt zu bringen. Durch die Öffnung der eigenen Küche und des Wohnzimmers soll eine private Atmosphäre geschaffen werden, in der die Frauen in Begegnung kommen und somit Brücken bauen, die zum gegenseitigen Verständnis und zum Ankommen in unserer Stadt Frankfurt beitragen. Gemeinsames Kochen, Filme schauen, Musizieren, Erzählen u.v.m. bringt die Menschen zusammen und so können die einheimischen und geflüchteten Frauen sowie deren Kinder mit Spaß Kontakte knüpfen und Freundschaften schließen.
Um das Ziel des Projektes zu verwirklichen, benötigen wir Ihre Unterstützung, indem Sie als Gastgeberin agieren und gemeinsam mit ihren Freundinnen die neuen Frankfurterinnen zu sich einladen und bereit sind, die Kosten für das Essen und die Getränke zu tragen.
Sollten Sie bei Interesse jedoch wenig Platz in Ihrer Wohnung haben, bietet Ihnen die GFFB die Möglichkeit, eine persönliche Einladung in der Küche und in der Cafeteria in der Mainzer Landstraße 349 auszurichten.

Für die Anmeldung und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Projektkoordinatorin: Shabana Maliki
Tel: 069 951097-269
E-Mail: maliki@gffb.de
Weitere Infos zu unserem Projektfinden Sie auf unserer Webseite:
https://www.gffb.de/angebote/services/projekt-wir-sind-frankfurt/frankfurter-frauen-schaffen-raeume.html

„Frauen id“ Förderprogramm im Rahmen von „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ geht weiter. Antragstellung jederzeit möglich!

Das Ministerium für Bildung und Forschung hat dem „Frauen id“ Förderprogramm im Rahmen von „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ Fördergelder bis Oktober 2018 zugesichert. Das Frauen iD Projekt vom Paritätischen Bildungswerk Bundesverband e.V. fördert bis Oktober 2018 kulturell künstlerisch niedrigschwellige Projekte von/mit/für geflüchtete/n Frauen zwischen 18 und 26 Jahren.

Bei dem Förderprogramm „Frauen iD“ handelt es sich um ein Förderporgramm ausschließlich für Frauen. Neben weiblichen Honorarkräften, Sachkosten, Aufwandsentschädigungen können auch Sprachmittlerinnen und Kinderbetreuerinnen gefördert werden. Anträge können jederzeit eingereicht werden. Die Projekte müssen bis zum 01.10.2018 abgeschlossen sein.

Mehr Informationen sowie den Link zum Antragssystem erhalten Sie unter: www.frauen-id.de.

Neue umfassende Publikation des Paritätischen zum Thema Patenschaften erschienen!

Der Paritätische Gesamtverband hat eine Arbeitshilfe zum Thema „Patenschaften mit geflüchteten Menschen“ für Paten/Patinnen und Begleiter/-innen von Patenschaften veröffentlicht. Die Beiträge richten sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen und Aktive von Organisationen, Vereinen und Initiativen, die Patenschaften mit geflüchteten Menschen vermitteln, koordinieren und begleiten. Dabei enthält die Publikation auch für Patenschaftstandems selbst Anregungen für die Praxis sowie für weitere Interessierte, die sich mit der Idee von Patenschaften beschäftigen möchten.

Hier können Sie die Publikation lesen und herunterladen!

Wohnsitzauflage in Hessen am 1. September 2017 in Kraft getreten!

Die Hessische Landesregierung hat Ende August bekannt gegeben, ab 1. September 2017 von der Möglichkeit der Wohnsitzzuweisung Gebrauch zu machen. Was heißt das? Anerkannten Flüchtlingen, Asyl- und Schutzberechtigten wird nun der Wohnsitz in einer bestimmten Kommune zugewiesen. Für die Dauer von drei Jahren, müssen die Menschen ihren Wohnsitz in einem bestimmten Landkreis oder einer bestimmten kreisfreien Stadt nehmen. Das betrifft die Menschen, die seit dem 1. März 2017 als Flüchtlinge, Asyl- und Schutzberechtigte anerkannt wurden. Es gibt jedoch Ausnahmen für Menschen, die bereits an einem Ort Arbeit (mindestens 15 Wochenstunden und ein Einkommen von mindestens 712 € monatlich) oder einen Ausbildungs- oder Studienplatz gefunden haben.

Mehr Informationen finden Sie hier.