Neue umfassende Publikation des Paritätischen zum Thema Patenschaften erschienen!

Der Paritätische Gesamtverband hat eine Arbeitshilfe zum Thema „Patenschaften mit geflüchteten Menschen“ für Paten/Patinnen und Begleiter/-innen von Patenschaften veröffentlicht. Die Beiträge richten sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen und Aktive von Organisationen, Vereinen und Initiativen, die Patenschaften mit geflüchteten Menschen vermitteln, koordinieren und begleiten. Dabei enthält die Publikation auch für Patenschaftstandems selbst Anregungen für die Praxis sowie für weitere Interessierte, die sich mit der Idee von Patenschaften beschäftigen möchten.

Hier können Sie die Publikation lesen und herunterladen!

Wohnsitzauflage in Hessen am 1. September 2017 in Kraft getreten!

Die Hessische Landesregierung hat Ende August bekannt gegeben, ab 1. September 2017 von der Möglichkeit der Wohnsitzzuweisung Gebrauch zu machen. Was heißt das? Anerkannten Flüchtlingen, Asyl- und Schutzberechtigten wird nun der Wohnsitz in einer bestimmten Kommune zugewiesen. Für die Dauer von drei Jahren, müssen die Menschen ihren Wohnsitz in einem bestimmten Landkreis oder einer bestimmten kreisfreien Stadt nehmen. Das betrifft die Menschen, die seit dem 1. März 2017 als Flüchtlinge, Asyl- und Schutzberechtigte anerkannt wurden. Es gibt jedoch Ausnahmen für Menschen, die bereits an einem Ort Arbeit (mindestens 15 Wochenstunden und ein Einkommen von mindestens 712 € monatlich) oder einen Ausbildungs- oder Studienplatz gefunden haben.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

Verbraucherschutz warnt vor Knollenblätterpilzen – Vergiftungsgefahr für Flüchtlinge

Aus gegebenem Anlass machen wir auf die Warnung der Verbraucherzentrale vor Knollenblätterpilzen aufmerksam. Auch in diesem Jahr haben sich bereits mehrfach Asylsuchende in Deutschland vergiftet, weil sie Knollenblätterpilze verzehrten. In Ländern wie Syrien und Afghanistan, aber auch in Osteuropa gibt es ähnlich aussehende Pilze, die essbar sind. Von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) wurden daher für Flüchtlingsunterkünfte Plakate in mehreren Sprachen (Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Kurdisch, Persisch, Russisch und Türkisch) mit Abbildungen des Pilzes entworfen, damit gezielt vor dieser Gefahr gewarnt werden kann.

Den Link zu den mehrsprachigen Plakaten finden Sie hier: https://www.verbraucher.de/warnung-vor-knollenblaetterpilzen