Zivilcourage lernen – Seminarplätze frei

In unseren Seminaren lernen Sie, wie man Gewalt im öffentlichen Raum geschickt ausweicht, sowie mit einfachen Maßnahmen anderen Menschen aus gefährlichen Situationen heraushelfen kann.

Das Seminar ist in Module aufgebaut mit folgenden Kernthemen:

  • Was ist Gewalt? Was empfinde ich persönlich als Gewalt? (Themen: Gewaltbegriff, Wahrnehmung)
  • Wie schütze ich mich vor Gewalt im öffentlichen Raum? (Themen: Eigenschutz, Distanz, Konfliktdynamik)
  • Wie helfe ich kompetent in gefährlichen Situationen? (Themen: Zivilcourage, Helferverhalten, Gemeinwesen)
  • Die Seminarteilnahme ist für Sie kostenfrei.

In folgenden Seminaren sind noch Plätze frei:

  • Montag, den 27.08.2018 von 16:00 – 20:00 Uhr
  • Donnerstag, den 20.09.2018 von 16:00 – 20:00 Uhr

Nähere Informationen zu den Seminaren und zur Anmeldung finden Sie hier: http://www.gewalt-sehen-helfen.de/de/zivilcourage-lernen-seminarplaetze-frei_7401.html

Teachers Bewerbungsgruppe sucht funktionsfähige Laptops!

Im Rahmen der Initiative Teachers on the Road des Netzwerks Konkrete Solidarität e.V. wurde eine Bewerbungsgruppe initiiert. Dort werden Geflüchtete beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen, der Suche nach geeigneten beruflichen Einstiegsmöglichkeiten, der Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen etc. unterstützt.

Gesucht werden deshalb 2-3 Laptops. Diese können gerne gebraucht und einige Jahre alt sein, sie sollten nur funktionsfähig sein und wenn möglich Word installiert haben. Wenn Sie hier mit geeigneten Laptop-Spenden weiterhelfen können, nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit der Gruppe auf unter: beratung@nksnet.org.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

MENTEA geht in eine neue Runde – Mentorinnen und Mentoren für Projekt mit jungen Geflüchteten gesucht!

beramí berufliche Integration e.V. sucht Mentorinnen und Mentoren für das Projekt MENTEA – Mentoring zur Integration in Ausbildung. Das Programm richtet sich an junge Geflüchtete mit Ausbildungsreife, die eine berufliche Ausbildung bzw. einen Einstieg ins Berufsleben suchen.

Die beruflich erfahrenen Mentorinnen und Mentoren sollen sie dabei in eins-zu-eins-Tandems unterstützen. Projektlaufzeit ist ein Jahr (Juli 2018-Juni 2019), Teil des Programms sind Treffen mit den Mentees ca. alle 2 Wochen und die Teilnahme an ca. sieben Reflexionsveranstaltungen über die Projektlaufzeit verteilt.

Bitte melden Sie sich bei Interesse bei der Projektleiterin Anine Linder unter: linder@berami.de,  Telefon 069 – 91 30 10 26, www.berami.de.

 

 

Mobiles Kunstmuseum sucht weiterhin ehrenamtliche Unterstützung!

Der Kunstverein International Migration Museum e. V. engagiert sich im Rahmen diverser künstlerischer Projekte in Frankfurter Unterkünften für Geflüchtete, vor allem in Rödelheim. Für die weitere Schaffung von Angeboten werden noch ehrenamtliche UnterstützerInnen gesucht, ohne die das Projekt nicht zu stemmen ist. Gesucht werden Menschen, die Interesse und Zeit haben, sich regelmäßig in den Bereichen Kunst, Buchhaltung, Film, Foto, Website, Handwerk zu engagieren.

Für mehr Informationen nehmen Sie bitte gerne direkt Kontakt mit dem Leiter auf: Jörg Spamer, Email: info@i-m-m.org.  Mehr Einblicke in die Arbeit des mobilen Museums finden Sie hier: www.i-m-m.org.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

 

„Academic Welcome Program for highly qualified refugees“ startet im Wintersemester 2018/19 in die siebte Runde!

Das AWP bietet die Möglichkeit, studienvorbereitende Fach- und Deutschintensivkurse ab voraussichtlich B1+ (GER) bis C1/DSH (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang) zu besuchen. Darüber hinaus ermöglicht das AWP die Teilnahme an universitären Lehrveranstaltungen und die Nutzung von universitären Ressourcen wie zum Beispiel Bibliotheken und die Serviceleistungen des Hochschulrechenzentrums. Die Teilnehmenden werden außerdem umfassend zu Studien- und Berufsmöglichkeiten beraten. Zudem bietet das AWP umfangreiche soziale Begleitangebote. Die Teilnahme am Programm dauert insgesamt bis zu drei Semester (abhängig von bereits vorhandenen Deutschkenntnissen und individuellem Lernfortschritt) und ist für die Teilnehmenden weitestgehend kostenfrei (RMV-Sondersemesterticket und Lehrbücher sind kostenpflichtig).

Das AWP richtet sich an alle „hochqualifizierten Geflüchteten“, d.h. AsylbewerberInnen, Geduldete und Asylberechtigte, die eine in Deutschland gültige Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) haben und/oder im Heimatland bereits studiert haben. Eine feste Studienabsicht muss vorhanden sein.

Weitere Voraussetzungen für die Teilnahme am AWP sind:

  • Deutschkenntnisse auf mind. abgeschlossenem A2-Niveau (GER), B1 empfehlenswert
  • Wohnsitz im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes
  • Teilnahme an einer der AWP-Informationsveranstaltungen
  • Absolvieren des Studierfähigkeitstests TestAS (für Flüchtlinge)
  • Interessierte für ingenieurswissenschaftliche Studiengänge können i.d.R. nicht berücksichtigt werden

Die nächste Programmrunde beginnt im Oktober 2018 (Wintersemester 2018/19). Die Bewerbungsphase endet am 15. Juli 2018. Bewerbungen müssen über uni-assist eingereicht werden. Die AWP-Informationsveranstaltungen finden an den folgenden fünf Terminen im Hörsaalgebäude der Goethe-Universität am Campus Bockenheim, Gräfstraße 58, statt:

  • Di, 29.5., 14 Uhr, Hörsaal I
  • Mi, 13.6., 10 Uhr, Hörsaal I
  • Mo, 25.6., 14 Uhr, Hörsaal IV
  • Di, 10.7., 12 Uhr, Hörsaal II

Die Veranstaltung dient der allgemeinen Einführung in das Programm sowie der Erläuterung der Bewerbungsvoraussetzungen und des Bewerbungsprozess. Eine verbindliche Anmeldung zu einer der Informationsveranstaltungen ist online über die Website möglich (siehe rechte Seite).

Fördermittel des Landes Hessen für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe auch in 2018/2019 verfügbar!

Auch im Jahr 2018/2019 wird das Förderprojekt des Landes Hessen fortgesetzt. So kann Frankfurt erneut 30.000 € an finanziellen Fördermitteln an ehrenamtliche Vereine und Initiativen in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe in Frankfurt ausschütten. Ein Einzelförderung in Höhe von bis zu 5.000 € ist maximal möglich, auch Kleinbeträge können beantragt werden. Die Antragstellung ist relativ einfach. Förderfähig sind unter anderem: Arbeitsmaterialien, Printmaterialien, Fortbildungen und weiteres mehr. Ausführliche Informationen und die Antragsdokumente finden Sie hier: https://www.gemeinsam-aktiv.de.

Die Anträge adressieren Sie bitte an das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt, das mit der Mittelverwaltung betraut ist:

Michael Zell
Jugend- und Sozialamt
51.13  Zuschüsse an Träger und präventive Hilfen
Eschersheimer Landstr. 241-249
60320 Frankfurt

Für Rückfragen: Tel. 069/212-35727

 

 

Neue Publikation: „Die Orangen in Europa schmecken besser“

Über Fluchtursachen, ihre Bekämpfung und was daran nicht stimmt

„Fluchtursachen zu bekämpfen“ ist in der deutschen Politik und vielerorts in Europa zum politischen Ziel erklärt. Doch die Gründe für Flucht und Migration sind vielschichtig: Verfolgung und Krieg, Umweltkatastrophen, Armut und Hunger, aber auch einfach das Streben nach einem besseren Leben bewegt Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Migration ist – kurz definiert – die mittel- oder langfristige Verlagerung des Lebensmittelpunktes, und ist schon lange eher der Normalfall als der so oft proklamierte Ausnahmezustand.

Die Heinrich Böll Stiftung hat eine Publikation herausgebracht, die Einblick gibt in exemplarische Prozesse, die Menschen aus ihrer Heimat vertreiben. Es schreiben Wissenschaftler aus Pakistan, Somalia und El Salvador über ihre Länder; Geflüchtete aus Syrien, Burundi und Malawi sowie Migranten und Aktivisten aus Niger und Senegal kommen in Interviews und Gesprächen zu Wort. Sie machen deutlich, wie wenig wir über die sogenannten „Fluchtursachen“ wissen, und zeigen die Notwendigkeit einer politischen Gestaltung von Migration.

Die online Version finden Sie hier: https://www.boell.de/de/2018/02/26/die-orangen-europa-schmecken-besser?dimension1=division_stift

 

Ehrenamtliche in Rödelheim gesucht: Info-Treffen am 26.04.2018!

Seit März werden in der Unterkunft in Rödelheim zwölf Kinder mit ihren Familien mit einem Stipendium von der Stiftung Polytechische Gesellschaft intensiv begleitet und gefördert. Die Kinder und Eltern werden ein Jahr lang im Schulalltag mit Lerntreffs und Ferienkursen, die Eltern mit Beratungsgesprächen und Elternabenden unterstützt, um das deutsche Bildungssystem besser verstehen zu können und durch Lernerfolge zu motivieren.

Für dieses Projekt werden zusätzlich Freiwillige gesucht, die über mindestens sechs Monate in den folgenden Aufgabenbereichen Kinder und Eltern unterstützen möchten:

 

A) Spiel- und Lerngruppe „Deutsch intensiv“ – Montag, 16:30 bis 18 Uhr
Gemeinsam mit einer hautamtlichen Kollegin unterstützen Sie die Gruppe der Grundschüler gezielt in Kleingruppen.

 

B) Hausaufgabenbetreuung  – Donnerstag und Freitag, 16-17:30 Uhr
Gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen helfen Sie Kindern, die überwiegend im Grundschulalter sind, bei den Hausaufgaben.

 

C) Patinnen und Paten für Flüchtlingsfamilien – Termine flexibel

Als Patin oder Pate unterstützen Sie 2-4 Stunden wöchendlich individuell eine einzelne Familie. Sie begleiten z.B. die Familie dabei, sich im deutschen Bildungssystem besser zurechtzufinden oder unterstützen die Kinder individuell nach deren aktuellen Bedürfnissen.

 

Mitbringen sollten Sie für alle drei Engagementmöglichkeiten:

– die Bereitschaft sich mindestens einmal wöchentlich kontinuierlich für mindestens 6 Monate zu engagieren
– Empathie für die Begegnung mit Kindern und deren Eltern aus anderen Kulturen

– Offenheit für neue Erfahrungen
– Motivations- und Durchhaltevermögen, Menschen und deren schwierige Lebenumstände eine zeitlang zu begleiten


Geboten wird:
– Einführung in das jeweilige Aufgabengebiet

– Begleitung durch die Ehrenamtskoordinatorin und das Team vor Ort
– regelmäßige Fortbildungen und Reflexionsrunden

 

Alle Interessierten sind herzlich zu einem Informationstreffen direkt in der Unterkunft am Donnerstag, 26. April um 17 Uhr eingeladen.
Bei Interesse melden Sie sich bitte mit einigen kurzen persönlichen Angaben, Ihren Kontaktdaten und dem gewünschten Einsatzgebiet bei Frau Sabine Kalinick, E-Mail: sabine.kalinock@diakonischeswerk-frankfurt.de

oder telefonisch 0160 64 21 614

Alternativ können individuelle Vorgespräche vereinbart werden.