Junge Flüchtlinge suchen Wohnraum

Das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main betreut junge Flüchtlinge. Ziel ist es, ein selbstverantwortliches und eigenständiges Leben zu führen um die gelungene Integration fortzuführen. Hierfür werden Wohnungen benötigt.

Wenn Sie helfen können kontaktieren Sie bitte das Jugend- und Sozialamt, Bereich Besonderer Dienst Kinderschutz und umA.

Telefon: 069 212-36684

Gebührensatzung für Flüchtlinge tritt am 1. Dezember in Kraft

Die Gebührensatzung der Stadt Frankfurt wird ab dem 1. Dezember 2018 umgesetzt. Das bedeutet, dass Geflüchtete, die noch in Gemeinschaftsunterkünften leben und bereits über ein eigenes Einkommen verfügen, an den Unterbringungskosten beteiligt werden können. Geringverdiener sind von der Regelung ausgenommen.

Denn eine Kostenbeteiligung kommt erst in Betracht als einem Netto-Einkommen von und:
•500 Euro bei Asylbewerbern
•700 Euro bei Anerkannten und subsidiär Schutzberechtigten
•600 Euro bei Geduldeten

Auch wessen Einkommen über diesem Satz liegt, muss in aller Regel nicht die vollständige reguläre Unterbringungsgebühr von 710 Euro pro Person und Monat bezahlen. Denn zum einen hat die Stadt Frankfurt eine Härtefallregelung eingeführt und zum anderen wird nach dem Regelsatz zur Existenzsicherung generell ein Freibetrag des Einkommens nicht angetastet (die Höhe des Freibetrags wird individuell nach gesetzlichen Vorgaben berechnet). So zahlt in einer Gemeinschaftsunterkunft eine Einzelperson maximal 355 Euro pro Monat. Für Alleinerziehende, Studenten, Auszubildende und Schüler sind niedrigere Sätze festgelegt.

Für diejenigen, die in einer zwischengenutzten Wohnung leben, fallen je nach Haushaltsgröße maximal zwischen 630 Euro und zum Beispiel bei fünf Familienmitgliedern 1.180 Euro pro Haushalt und Monat an.

Wie sich die Kostenbeteiligung im Einzelfall letztendlich berechnet, hängt vom Einkommen, der Unterkunftsform sowie dem Status einer Person ab.

Tatsächlich werden nur wenige Geflüchtete für die Unterbringung zahlen müssen, da nur ein geringer Teil ein Einkommen über den jeweiligen Sätzen bezieht. Dennoch ist die Einführung der Satzung unbedingt erforderlich, da sie Voraussetzung für die Stadt Frankfurt ist, entstehende Kosten anteilig vom Bund erstattet zu bekommen.

Weitere Informationen zum Ablauf erhalten Sie hier.

2. Anlaufstelle zur unabhängigen Rückkehrberatung des Evangelischen Regionalverbandes

Der Evangelischen Regionalverband bietet seine unabhängige Rückkehrberatung seit dem 1. August an einem zweiten Ort an: Im Evangelischen  Zentrum für Beratung in Höchst, Leverkuser Straße 7. Bisher war das kostenlose Angebot nur im Beratungszentrum am Weißen Stein verfügbar.

Die Beratung richtet sich an Flüchtlinge oder Migranten, die sich zu einer Rückkehr in ihr Herkunftsland entschlossen haben oder Unterstützung bei der Entscheidungsfindung suchen. Auch Personen, die zur Ausreise aufgefordert wurden, können sich vertraulich, unabhängig und ergebnisoffen beraten lassen.

Unterstützung  und Begleitung wird angeboten, um eine tragfähige Lebensperspektive zu entwickeln und umzusetzen.

Das bedeutet:

  • Entwicklung einer Perspektive zur Rückkehr oder Weiterwanderung
  • Unterstützung bei der Beantragung finanzieller Unterstützung aus Rückkehrprogrammen
  • Informationen über die soziale,  politische und wirtschaftliche Situation vor Ort
  • Klärung von Ausreisefristen und Ausreisemodalitäten
  • Informationen über Reintegrationsprojekte und Vermittlung an Unterstützungsmöglichkeiten in den jeweiligen Ländern
  • Unterstützung bei Pass-, Zoll- und Visumsangelegenheiten
  • Unterstützung bei Ausreise und Transport.

Terminvereinbarung und Kontaktdaten

Evangelisches Zentrum für Beratung in Höchst
Leverkuser Straße 7, 65929 Frankfurt am Main
Telefon:  069 7593672 46
E-Mail: migrationsberatung.hoechst@frankfurt-evangelisch.de

Die Rückkehrberatung am Weißen Stein erreichen Sie unter:

Evangelisches Zentrum für Beratung und Therapie am Weißen Stein
Sozialberatung für Migranten und Flüchtlinge
Olof-Palme-Straße 17, 60439 Frankfurt am Main
Telefon 069 5302-291
E-Mail: migrationsberatung@frankfurt-evangelisch.de

Befragung von Migrantenselbstorganisationen, Vereinen und Initiativen

Im Auftrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge führt die Kienbaum Consultants International GmbH in Kooperation mit der IMAP GmbH eine Online-Befragung von Migrantenselbstorganisationen, Vereinen und Initiativen durch. Ziel ist es herauszufinden, welche Erfahrungen gemacht wurden und welche Unterstützung benötigt wird.

Migrantenselbstorganisationen sowie andere integrativ wirkende Vereine und Verbände leisten mit ihrem großen ehrenamtlichen Engagement einen zentralen Beitrag dafür, dass Integration vor Ort gelingt. Um das große Potenzial diese Organisationen zu unterstützen, wurde im Jahr 2017 die „House of Resources“ ins Leben gerufen. Die 14 vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderten Häuser stellen Ehrenamtlichem im Bereich der Integrationsarbeit Unterstützung zur Verfügung – sei es in Form von Finanzzuschüssen, Beratung oder Infrastruktur. Eine Fortführung des Pilotprojektes sowie Etablierung von Häusern an weiteren Standorten ist im nächsten Jahr vorgesehen.

Um ein möglichst umfassendes Bild über die Arbeit der bereits etablierten „Houses of Resources“ sowie über Unterstützungsbedarfe der Zielgruppe dieser Förderung an anderen Standorten zu erhalten, wir die Befragung durchgeführt.

Die Teilnahme an der Datenerhebung ist anonym, freiwillig und nimmt ca. 5 Minuten Zeit in Anspruch.

Die Online-Befragung kann bis zum 12. November unter folgendem Link aufgerufen werden:

https://www.surveymonkey.de/r/HOR-2018

Bei inhaltlichen oder technischen Fragen zur Online-Befragung steht Ihnen sehr gerne Frau Birte Jetter unter jetter@imap-institut.de zur Verfügung.

 

 

Förderprogramm „Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe“

Das Land Hessen stellt im Rahmen der Kampagne „Gemeinsam aktiv- Bürgerengagement in Hessen“ den Hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten jeweils einen Betrag von 30.000 Euro für die Jahre 2018 und 2019 zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Initiativen, Vereine, Verbände, Organisationen und Institutionen. Anträge sind über das Jugend- und Sozialamt zu stellen.

Den Antrag zum Förderprogramm sowie die Förderrichtlinie finden Sie hier.

Weitere Informationen erhalten Sie von Frau G. Richter, Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main, Mail, Telefon 069/212-36434

Neues vom Frankfurter Arbeitsmarktprogramm

Beim Frankfurter Arbeitsmarktprogramm hat sich in den vergangenen Wochen viel getan: Nicht nur das Logo, auch die Internetauftritte des Beratungs- und Lernzentrums sowie der FRAP Agentur wurden überarbeitet und haben nun ein ganz neues Design. So sollen Interessierte einen noch besseren Überblick über die Angebote, Aufgaben und Schwerpunkte erhalten.

 

www.frap-beratungszentrum.de

www.frap-agentur.de

 

Neu ist auch ein Imagefilm, der das Beratungs- und Lernzentrums der FRAP Agentur vorstellt.

https://vimeo.com/291518018

Verbraucherinformation für Geflüchtete und Aktive in der Flüchtlingsarbeit

Das Projekt „Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge“ läuft noch bis zum Ende des Jahres 2018. Wenn Sie das Angebot noch nutzen möchten, wird eine frühzeitige Buchung/Rückmeldung empfohlen.

Was wird angeboten:

  • Informationsvorträge vor Ort zu Verbraucherthemen und -fallen in Deutschland für Geflüchtete und Aktive in der Flüchtlingsarbeit (haupt- und ehrenamtlich)
  • Kostenfreie Beratung für Geflüchtete in unseren Beratungsstellen in Hessen
  • Beratungstage für Geflüchtete in unseren Beratungsstellen in Hessen (Termine werden rechtzeitig vorher bekannt gegeben)
  • Beratungstage vor Ort in Ihrer Einrichtung
  • Mehrsprachige Verbraucherinformationen auf der Website: https://www.verbraucherzentrale-hessen.de/fluechtlingshilfe/mehrsprachige-infos-fuer-fluechtlinge

Weitere Informationen finden Sie im Flyer der Verbraucherzentrale.

Ansprechpartnerin der Verbraucherzentrale ist Jasmin Zahedi, Koordinatorin Projekt „Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge“, Große Friedberger Straße 13 – 17, 60313 Frankfurt
Telefon: 069 972010-83 oder 0160 980 447 95

Integrationsbarometer 2018

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat zum zweiten Mal bundesweit eine repräsentative Befragung von Personen mit und ohne Migrationshintergrund zum Stand der Integration durchgeführt. Das Ergebnis: Menschen mit wie ohne Migrationshintergrund bewerten das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft insgesamt weiterhin positiv. Dies gilt besonders dort, wo kulturelle Vielfalt im Alltag erlebt wird. Dass Menschen im Osten Deutschlands das Zusammenleben skeptischer bewerten als im Westen, lässt sich vor allem mit geringerem Kontakt zu Zugewanderten erklären. Ein niedriger Bildungsstand und/oder Diskriminierungserfahrungen führen eher zu einer negativen Einschätzung. Insgesamt kommen Frauen zu einem positiveren Urteil als Männer. Gegenüber Flüchtlingen ist die Haltung der Bevölkerung differenziert: Die Mehrheit will weiter Flüchtlinge aufnehmen, aber ihren Zuzug begrenzen.

Hier finden Sie die vollständigen Ergebnisse des SVR-Integrationsbarometer 2018

Ehrenamtliche Dolmetscher für Kulturprojekt Places to See gesucht!

Es werden ehrenamtliche Dolmetscher/Übersetzer gesucht für das Projekt „Places to See“, die sich für Kunst und Kultur interessieren, über kulturelle Sensibilität verfügen und gerne im Team arbeiten. Je nach zeitlicher Verfügbarkeit ist es möglich, sich einen Nachmittag im Monat oder mehr einzubringen. Wichtig ist die zuverlässige Planbarkeit des Einsatzes.

Folgende Aufgaben sind als ehrenamtlicher Dolmetscher möglich:

  • Dolmetschen in einer der folgenden Sprachen:
    • Dari
    • Farsi
    • Paschtu
    • Arabisch
    • Tigrinya
  • Regelmäßige Begleitung von Gruppen aus Unterkünften in Museen
  • Geschlossene Gruppe zu Besuchen von Museen begleiten
  • Kontakt pflegen zu den Unterkünften, Anwesenheit bei Führungen und/oder Workshops, dabei erste Übersetzungshilfe leisten und als Ansprechpartners fungieren.
  • Koordination von einzelnen Übersetzungen zur Kommunikation innerhalb der Facebook-Gruppe (Ankündigung des Museumausflugs)

Interessierte können direkt mit Frau Julie Behr Kontakt aufnehmen, am besten per Email: julie.behr@stadt-frankfurt.de.

„Places to see“ ist ein Kulturprojekt des Kulturdezernats der Stadt Frankfurt für geflüchtete Menschen. Aktuell sind 22 Kulturinstitutionen, darunter alle bekannten Museen sowie der Palmengarten und der Zoo beteiligt.

Geflüchtete Menschen erhalten die Möglichkeit und kostenfrei ein Freizeitangebot wahrzunehmen, das ihnen die Kultur und die Kunst der Stadt in ihrer Vielfältigkeit näherbringt. Zentral ist dabei der Aspekt der Begegnung und des kulturellen Austauschs mit Kunstinteressierten, die in Frankfurt beheimatetet sind.

Außerdem können Interessierte auch Mitglied in unserer Facebook-Gruppe werden.

Kulturprojekt Places to See sucht „Kulturpaten“

Es werden für das Projekt „Places to See“ Ehrenamtliche gesucht, die sich für Kunst und Kultur interessieren, kulturell sensibel sind und gerne im Team arbeiten. Je nach zeitlicher Verfügbarkeit ist es möglich, sich einen Nachmittag im Monat oder mehr einzubringen. Wichtig ist die zuverlässige Planbarkeit des Einsatzes. Folgende Aufgaben sind im Rahmen der Tätigkeit als „Kulturpate“ möglich:

  • Regelmäßige Begleitung von Gruppen aus Unterkünften ins Museum
  • Kontakt pflegen zu den Unterkünften, Anwesenheit bei Führungen und/oder Workshops, dabei erster Übersetzungshilfe leisten und als Ansprechpartners dienen
  • Besuch eines Museums mit einer geschlossenen Gruppe begleiten
  • Unterstützung in der Social-Media Kommunikation innerhalb der Facebook-Gruppe:
    o Ankündigung eines Ausflugs
    o Impressionen eines Ausflugs wiedergeben (nach vorheriger Abstimmung)
  • Koordination von einzelnen Übersetzungen
  • Organisatorische Mithilfe
  • Feedback zu Veranstaltungen einholen
  • Es können auch eigene Ideen für Angebote eingebracht werden

Interessierte können direkt mit Frau Julie Behr Kontakt aufnehmen, am besten per Email: julie.behr@stadt-frankfurt.de

„Places to see“ ist ein Kulturprojekt des Kulturdezernats der Stadt Frankfurt am Main für geflüchtete Menschen. Aktuell sind 22 Kulturinstitutionen, darunter alle bekannten Museen sowie der Palmengarten und der Zoo beteiligt.
Geflüchtete Menschen erhalten die Möglichkeit regelmäßig und kostenfrei ein Freizeitangebot wahrzunehmen, das ihnen die Kultur und die Kunst der Stadt in ihrer Vielfältigkeit näherbringt. Zentral ist dabei der Aspekt der Begegnung und des kulturellen Austauschs mit Kunstinteressierten, die in Frankfurt beheimatetet sind.
Außerdem können Interessierte auch Mitglied in unserer Facebook-Gruppe werden: