Plötzlich digital: Die Sprechstunde

In Corona-Zeiten müssen viele soziale Organisationen plötzlich von 0 auf 100 ins mobile und dezentrale Arbeiten kommen. Der Turbo-Digitalisierungsprozess wirft viele Fragen auf, auf die es Antworten braucht – schnell und passend zu den eigenen Herausforderungen und Bedarfen.

Hierbei bietet der gemeinnützige Verein GoVolunteer aus Berlin gemeinsam mit weiteren Organisationen Hilfe an, mit dem Angebot: „Plötzlich digital: Die Sprechstunde“. In  den kommenden Wochen können Initiativen und Vereine jeden Freitag um 11 Uhr in einem virtuellen Raum Neues kennenlernen. Gemeinsam mit Digital-Expert_innen schauen die Teilnehmer_innen per geteiltem Bildschirm Kollaborationstools und Videokonferenz-Programme an und diskutieren Fragen.

In der ersten Sprechstunde am Freitag, den 27.3. geht es um das Kommunikations-Programm „Slack“.

Mehr Informationen finde Sie hier.

Das Angebot ist kostenlos.

Die Sprechstunde wird realisiert von CorrelAid, GoVolunteer, openTransfer, D3 – so geht digital und vielen Expert*innen, die kostenlos ihr Wissen zur Verfügung stellen.

Neues Netzwerk: Solidarisch trotz Corona

In der derzeitigen Situation des Coronavirus SARS-CoV-2 ist Zusammenhalt wichtiger denn je. Helfen kann hierbei etwa das neue Netzwerk „Solidarisch trotz Corona“. Ziel ist es, die Nachbarschaft in den verschiedenen Stadtteilen zu vernetzen, so dass sich die Bürger_innen gegenseitig helfen und unterstützen können, ganz gleich ob mit Einkäufen, mit dem Hund Gassi gehen, mit Kinderbetreuung oder mit dem Austausch/Ausleihen von Alltagsgegenständen.

Das Netzwerk läuft über eine Chat-Gruppe auf der Nachrichten-App Telegram. Hier kann jede_r Hilfe anbieten und erhalten.

Alle Infos dazu, wie genau Sie dem Netzwerk beitreten können, finden Sie hier:

https://www.corona-soli-ffm.org//de/index

Online-Plattform bringt Landwirte und Bürger_innen zusammen

Das Corona-Virus schränkt unseren Alltag massiv ein, insbesondere auch unsere Reisefreiheit. Das führt unter anderem dazu, dass Landwirten bis zu 300.000 Arbeitskräfte fehlen, die normalerweise aus ganz Europa angereist wären.

Gleichzeitig können viele Menschen, die in der Gastronomie oder dem Einzelhandel beschäftigt sind, nicht arbeiten. Daher hat der Bundesverband der Maschinenringe e. V.  gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Online-Plattform www.daslandhilft.de kreiert.

Die Plattform stellt den Kontakt zwischen Landwirten und Bürger_innen her, deren bisheriger Erwerb aufgrund der Corona-Krise weggefallen ist, um sie für Pflanz- und Erntearbeiten in der Landwirtschaft zu vermitteln. Über eine regionale Suche finden Landwirte und Helfer zusammen.

Es werden keine Registrierungs- oder Vermittlungsgebühren erhoben. Ziel ist eine schnelle, kostenlose sowie vor allem zuverlässige Hilfe und Vermittlung von Menschen, die Hilfe brauchen und die Hilfe bieten.

www.daslandhilft.de

Mehrsprachige Infos zu Corona

Das Corona-Virus verursacht Unsicherheit und wirft viele Fragen auf: Wie verhalte ich mich richtig? Was muss ich tun, wenn ich oder ein Familienmitglied infiziert ist? An wen kann ich mich wenden?

Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten hat daher auf seiner Website eine Übersicht mit wichtigen Informationen rund um das Corona-Virus erstellt.

https://amka.de/corona

Die Information sind in insgesamt elf Sprachen verfügbar.

Qualifizierungsreihe „Flucht und Trauma“ des evangelischen Regionalverbandes

Der evangelische Regionalverband Frankfurt und Offenbach bietet für Ehrenamtliche die kostenfreie Qualifizierungsreihe „Flucht und Trauma“ an. Bei den Lehrgängen werden hilfreiches Wissen vermittelt sowie Methoden der Stabilisierung für die Arbeit mit stark belasteten und traumatisierten Geflüchteten.

Viele der nach Deutschland geflüchteten Menschen sind durch verschiedene Erfahrungen vor, während und nach der Flucht psychisch stark belastet, einige von ihnen sind traumatisiert.

Bei den Ehrenamtlichen, die sie beim Ankommen in Deutschland unterstützen, tauchen oftmals verunsichernde Fragen auf: Was ist ein Trauma? Wie erkenne ich es? Wie kann ich traumatisierten Geflüchteten helfen? Wann braucht es professionelle Hilfe? Wie funktioniert das Asylverfahren? Wie lange reichen meine Kräfte, um zu helfen?

Auf Praxiserfahrungen basierend werden die Lerninhalte durch Übungen erfahrbar gemacht. Außerdem erhalten die Seminarteilnehmer /-innen einen Überblick über bestehende Unterstützungs- und Behandlungsangebote.

Die Einzelseminare finden statt: 

  • Freitag, 27. März 2020 / 10 bis 17 Uhr
  • Samstag, 06. Juni 2020 / 10 bis 17 Uhr
  • Samstag, 12. September 2020 / 10 bis 17 Uhr

Alle Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Flyer

Den Anmeldebogen finden Sie hier.

Neue Andresse für Rückkehrberatung

Der Evangelischen Regionalverband bietet seine unabhängige Rückkehrberatung in neuen Räumlichkeiten an. Ab jetzt finden Sie das Beratungszentrum am Weißen Stein unter folgender Adresse:

Evangelisches Zentrum Am Weißen Stein
Sozialberatung für Migranten und Flüchtlinge
Eschersheimer Landstraße 567
60431 Frankfurt am Main
Telefon 069 5302-291
E-Mail: migrationsberatung@frankfurt-evangelisch.de

Die Beratung richtet sich an Flüchtlinge oder Migranten, die sich zu einer Rückkehr in ihr Herkunftsland entschlossen haben oder Unterstützung bei der Entscheidungsfindung suchen. Auch Personen, die zur Ausreise aufgefordert wurden, können sich vertraulich, unabhängig und ergebnisoffen beraten lassen.

Unterstützung  und Begleitung wird angeboten, um eine tragfähige Lebensperspektive zu entwickeln und umzusetzen.

Das bedeutet:

  • Entwicklung einer Perspektive zur Rückkehr oder Weiterwanderung
  • Unterstützung bei der Beantragung finanzieller Unterstützung aus Rückkehrprogrammen
  • Informationen über die soziale,  politische und wirtschaftliche Situation vor Ort
  • Klärung von Ausreisefristen und Ausreisemodalitäten
  • Informationen über Reintegrationsprojekte und Vermittlung an Unterstützungsmöglichkeiten in den jeweiligen Ländern
  • Unterstützung bei Pass-, Zoll- und Visumsangelegenheiten
  • Unterstützung bei Ausreise und Transport.

Eine weitere Beratungsstelle finden Sie in Höchst:

Evangelisches Zentrum für Beratung in Höchst
Leverkuser Straße 7, 65929 Frankfurt am Main
Telefon:  069 7593672 46
E-Mail: migrationsberatung.hoechst@frankfurt-evangelisch.de

Ehrenamtliche Unterstützung für telefonische Beratung gesucht

Der Verband binationaler Familien- und Partnerschaften sucht ehrenamtliche Unterstützung für die telefonische Beratung. Die Aufgabe besteht darin, während der telefonischen Beratungszeiten die Anrufe entgegenzunehmen und die Ratsuchenden an die Berater_innen weiterzuleiten oder bei Bedarf auf einen späteren Zeitpunkt zu vertrösten.

Die Ratsuchenden haben ganz unterschiedliche Bedürfnisse, was einen sensiblen Umgang erforderlich macht. Gleichzeitig bedarf es einer gewissen Konsequenz, denn es bleibt nicht aus, dass Ratsuchende ihr Anliegen schildern ungeachtet dessen, dass die Person, die das Telefon beantwortet „nur“ die Telefonzentrale betreut und keine Beratung anbietet.

Die telefonische Beratung bietet der Verband binationaler Familien- und Partnerschaften  immer montags von 09:00-12:00 Uhr und donnerstags von 09:00-12:00 Uhr sowie von 14:00-17:00 Uhr an. Idealerweise kann die ehrenamtliche Unterstützung alle drei Termine betreuen. Aber auch Hilfe, die nur an zwei  Termine zur Verfügung zu steht, ist gerne gesehen.

Der Verband arbeitet bundesweit an den Schnittstellen von Familien-, Migrations- und Bildungspolitik als Interessenvertretung binationaler und interkultureller Familien und Partnerschaften. Neben vielen unterschiedlichen Projekten und Veranstaltungen bieten er ein vielfältiges Beratungsangebot zu verschiedenen Themenschwerpunkten an.

Weitere Infos finden Sie hier

Wenn Sie hier mithelfen möchten, melden Sie sich bitte unter: info@verband-binationaler.de

„Family Playdates“ sucht Volunteers

Family Playdates ist auf der Suche nach Volunteers. Ziel des Vereins ist es, auf lokaler Ebene das Miteinander zu stärken und kulturelle Distanzen zu überwinden. Konkret bringt Family Playdates Familien mit und ohne Fluchtgeschichte zu Spieltreffen und kulturellen Aktivitäten zusammen, so dass sie einander ihre Welten näherbringen können.

Ehrenamtliche Unterstützung wird dafür bei folgenden Aufgaben benötigt:

  • „Rekrutierung“ der Familien (Kontaktaufbau zu unterschiedlichen Institutionen)
  • Matching der Familien anhand der Kriterien Alter, Wohnort, Interessen
  • Persönliche Gespräche mit den Familien
  • Pflege der Datenbank
  • Begleitung und Nachbetreuung eines Family Playdates

Wer sich hier engagieren möchte, meldet sich bitte bei Niyousha Akbari, E-Mail: niyousha@family-playdates.org

Der Arbeitsplatz ist Frankfurt-Bockenheim; die Veranstaltungen finden stadtteilübergreifend statt.

Weitere Infos entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Basiskurs für Neueinsteiger in die ehrenamtliche Hilfe für Geflüchtete

Der Caritasverband und das Diakonische Werk für Frankfurt und Offenbach bieten einen dreiteiligen Basiskurs für Neueinsteiger in die ehrenamtliche Hilfe für Geflüchtete an. An drei Abenden wird Grundlagenwissen zu zentralen Aspekten in diesem Ehrenamt vermittelt. Die Reihe ist auch geeignet für bereits seit einiger Zeit tätige Ehrenamtliche, die ihr Wissen auffrischen wollen. Es ist sinnvoll, alle drei Veranstaltungen im Paket zu besuchen. Dennoch ist es möglich, sie auch einzeln zu buchen.

Die drei Fortbildungen umfassen folgende Themen:

  • Grundlagen des Asylrechts (am Mi., 5.2., 18-20.30 Uhr, beim Caritasverband, Rüsterstr. 5)
  • Interkulturelle Kompetenz (am Mi., 19.2., 18-20.30 Uhr, im stadtRAUM Frankfurt, Mainzer Landstr. 293)
  • Wohnungsmarkt (am Do., 12.3., 18-20.30 Uhr, beim Diakonischen Werk, Kurt-Schumacher-Str. 31)

Anmeldungen bitte bis zum 30.01. an Anne Wolter, E-Mail: anne.wolter@diakonie-frankfurt-offenbach.de

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Projekt „Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge“ wurde verlängert

Gemeinsam mit dem DHB-Netzwerk Haushalt Hessen hat die Hessische Verbraucherzentrale das Projekt „Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Flüchtlinge sowie Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe zu schulen und für das Thema Verbraucherschutz zu sensibilisieren. Gerade wurde das Projekt verlängert. Somit steht das Angebot auch im Jahr 2020 zur Verfügung.

hier ein Überblick über das Angebot:

  • Informationsvorträge in Unterkünften oder bei Initiativen zu Verbraucherthemen und -fallen in Deutschland für Geflüchtete und Aktive in der Flüchtlingsarbeit (haupt- und ehrenamtlich)
  • Kostenfreie Beratung für Geflüchtete in unseren Beratungsstellen in Hessen
  • Beratungstage für Geflüchtete in unseren Beratungsstellen in Hessen (Termine werden gesondert bekannt gegeben)
  • Mehrsprachige Verbraucherinformationen auf der Website
  • Für die kostenlose Beratung können die Termine auch über die Hotline vereinbart werden; Termintelefon: 069-972010-900
  • Weiter Informationen finden Sie auch auf dem Flyer

Ansprechpartnerin ist Nicole Lustig, Koordinatorin Projekt „Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge“.

Verbraucherzentrale Hessen e.V.
Große Friedberger Straße 13-17
60313 Frankfurt
Tel.: (069) 972010-83
E-Mail: projekt-fluechtlinge@verbraucher.de

Das DHB-Netzwerk Haushalt ergänzt klassische Verbraucherschutz-Themen mit hilfreichen Tipps für die Haushaltsführung. Dazu zählt etwa der Umgang mit scheinbar kostenlosen Ressourcen wie Wasser und Strom; auch Themen wie Mülltrennung werden behandelt. Die Referentinnen des DHB – Netzwerk Haushalt kommen hierfür in die Flüchtlingsunterkünfte und führen Workshops durch.

Projektkoordination DHB – Netzwerk Haushalt
Christine Keller
„Haushaltskompetenzen für Flüchtlinge“
Tel.: 0152-247-84953
E-Mail: projekthff@dhb-netzwerkhaushalt-hessen.de