Projekt „Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge“ wurde verlängert

Gemeinsam mit dem DHB-Netzwerk Haushalt Hessen hat die Hessische Verbraucherzentrale das Projekt „Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Flüchtlinge sowie Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe zu schulen und für das Thema Verbraucherschutz zu sensibilisieren. Gerade wurde das Projekt verlängert. Somit steht das Angebot auch im Jahr 2020 zur Verfügung.

hier ein Überblick über das Angebot:

  • Informationsvorträge in Unterkünften oder bei Initiativen zu Verbraucherthemen und -fallen in Deutschland für Geflüchtete und Aktive in der Flüchtlingsarbeit (haupt- und ehrenamtlich)
  • Kostenfreie Beratung für Geflüchtete in unseren Beratungsstellen in Hessen
  • Beratungstage für Geflüchtete in unseren Beratungsstellen in Hessen (Termine werden gesondert bekannt gegeben)
  • Mehrsprachige Verbraucherinformationen auf der Website
  • Für die kostenlose Beratung können die Termine auch über die Hotline vereinbart werden; Termintelefon: 069-972010-900
  • Weiter Informationen finden Sie auch auf dem Flyer

Ansprechpartnerin ist Nicole Lustig, Koordinatorin Projekt „Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge“.

Verbraucherzentrale Hessen e.V.
Große Friedberger Straße 13-17
60313 Frankfurt
Tel.: (069) 972010-83
E-Mail: projekt-fluechtlinge@verbraucher.de

Das DHB-Netzwerk Haushalt ergänzt klassische Verbraucherschutz-Themen mit hilfreichen Tipps für die Haushaltsführung. Dazu zählt etwa der Umgang mit scheinbar kostenlosen Ressourcen wie Wasser und Strom; auch Themen wie Mülltrennung werden behandelt. Die Referentinnen des DHB – Netzwerk Haushalt kommen hierfür in die Flüchtlingsunterkünfte und führen Workshops durch.

Projektkoordination DHB – Netzwerk Haushalt
Christine Keller
„Haushaltskompetenzen für Flüchtlinge“
Tel.: 0152-247-84953
E-Mail: projekthff@dhb-netzwerkhaushalt-hessen.de

Jetzt für das Academic Welcome Program bewerben

Es gibt wieder die Möglichkeit, sich für das „Academic Welcome Program for highly qualified refugees“ (AWP) an der Goethe-Universität zu bewerben. Die nächste Bewerbungsphase wurden nun verlängert bis zum 31. Januar 2020.
Das AWP bietet die Möglichkeit, studienvorbereitende Fach- und Deutschintensivkurse zu besuchen sowie an universitären Lehrveranstaltungen teilzunehmen. Die Teilnehmenden werden außerdem umfassend zu Studien- und Berufsmöglichkeiten beraten und können soziale Begleitangebote wahrnehmen. Die Teilnahme am Programm dauert insgesamt bis zu drei Semester.

Allerdings sollten die Bewerber bereits gute Deutschkenntnisse mitbringen, mindestens ein abgeschlossenem A2-Niveau, optimal wär B1.

Informationen zur aktuellen Bewerbungsphase finden Sie hier.

Weitere Informationen zum AWP gibt es hier.

SABA-Bildungsstipendien für Migrantinnen 2020

Auch 2020 bietet die Crespo Foundation durch das Stipendienprogramm SABA engagierten und motivierten Frauen mit Migrationshintergrund die Chance, auf dem zweiten Bildungsweg einen Schulabschluss (Haupt-, Real- oder Abitur) nachzuholen. Voraussetzungen sind unter anderem, dass die Teilnehmerinnen im Rhein-Main-Gebiet leben und zwischen 18 bis 35 Jahre alt sind.

Bewerbungen sind ab sofort möglich!
Die Auswahlgespräche finden im März/April statt, das Stipendium startet nach den Sommerferien zum August 2020.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

Metoren für das Programm „SOCIUS“ gesucht

Der Evangelische Regionalverband Frankfurt und Offenbach sucht für sein Mentorenprogramm „SOCIUS“ ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren, die Flüchtlinge im Alltag begleiten und bei ihrer gesellschaftlichen Integration unterstützen.

Die Ehrenamtlichen werden mit einer Ausbildung optimal auf ihren Einsatz vorbereitet. Sie erhalten beispielsweise Informationen zum Asylrecht, beschäftigen sich mit dem Thema interkultureller Kommunikation, reflektieren aber auch ihre eigene Rolle als Mentor_in. Als Mentoren unterstützen Sie jeweils eine Person durchschnittlich zwei Stunden pro Woche zum Beispiel beim Deutschlernen oder im Kontakt mit Behörden. Die Ehrenamtlichen sind eng an die Beratungseinrichtungen des Evangelischen Regionalverbands angebunden und können sich bei Unsicherheiten oder Rückfragen jederzeit an diese wenden und an Supervisionssitzungen teilnehmen.

Voraussetzung zur Bewerbung ist die Teilnahme am Informationsabend am Mittwoch, 15. Januar 2020, von 19 bis 20.30 Uhr im Evangelischen Zentrum Rechneigrabenstraße, Rechneigrabenstraße 10, Innenstadt, oder ein persönliches Gespräch.

Anmeldung zum Informationsabend an socius@frankfurt-evangelisch.de oder unter 069 921056686. Weitere Informationen sind erhältlich auf www.evangelischesfrankfurt.de/socius.

Videos: Geflüchtete erzählen von ihrem Alltag in Deutschland

Das TestDaF-Institut hat fünf geflüchtete Testteilnehmer_innen zu ihrem Alltag in Deutschland befragt. In zwei Videos erzählen die Geflüchteten, was Deutschland für sie bedeutet, was ihren persönlichen Weg ausmacht und wie sie sich in ihrer neuen Heimat integriert haben.

Videobeiträge:

Das TestDaF-Institut bietet Eignungs- und Leistungsfeststellung im Hochschulbereich an. Studieninterssierte Geflüchtete können dort kostenlos den Studieneignungstest TestAS sowie den Spracheinstufungstest onSET absolvieren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wiederaufnahme des Musiktheaters „Im arabischen Rössl“

Ab dem 15. November läuft im Theater Willy Praml das Musiktheater IM ARABISCHEN RÖSSL (ehemals IM WEISSEN RÖSSL). Mit dieser Wiederaufnahme führt das Theater seine Arbeit mit Geflüchteten und Beheimateten weiter. Diese begann 2016 mit Kleists Erdbeben in Chili und wurde mit Lessings Nathan fortgesetzt und wird nun in ein musikalisches Genre überführt.

Insbesondere Geflüchtete und Betreuer sind zu den Aufführung eingeladen. Geflüchtete mit Hartz 4-Status zahlen nur einen ermäßigten Eintritt von 3 Euro, Frankfurt-Pass-Inhaber 8 Euro. Schüler und Studenten zahlen 10 Euro; Gruppen ab 10 Personen erhalten eine Freikarte.

Die Termine:
15./ 16./ 22./ 23./ 29./ 30.11. jeweils 19:30 Uhr
17./ 24.11. + 01.12. jeweils 18:00 Uhr
Spieldauer: 3h mit Pause

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer

 

Das Theater Willy Praml schreibt zur Wiederaufnahme des Musiktheaters:

1998, als wir im beschaulichen Bad Vilbel das „Weiße Rössl“ inszenierten, schien die Welt noch in seinen Fugen. St. Wolfgang war noch des ewigen Kanzlers Sehnsuchtsort, Religionskriege gehörten ins Mittelalter, die Twin-Towers ragten in den New Yorker Himmel und die Deutschen waren allerhöchstens mit sich selbst beschäftigt.

20 Jahre später greifen wir nach dem Singspiel wie Schiffsbrüchige nach dem Strohhalm im Weltensturm. Was Komisches muss her, glühende Unterhaltung, ein toller Rhythmus, der einen weghebt, drüber hebt über die allgemeine Wetterlage. Fahren wir also doch mal wieder an den Wolfgangsee und schauen, wie herrlich hier noch einen Stein auf dem anderen steht. Naja?!

Zumindest die Steine stehen noch aufeinander. Aber das „Weiße Rössl“ ist fest in arabischer Hand. Es wird noch immer gejodelt und geschuhplattelt – aber welche Gäste stecken da in den Lederhosen? Leopold ist zwar noch immer der patente österreichische Oberkellner, aber die angebetete Wirtin stammt aus Dubai (oder tut wenigstens, ihren Gästen entgegenkommend, so). Die Speisekarte klingt zwar österreichisch, aber der Schweinebraten ist aus! Die Stammgäste sind auch keine Piefkes mehr, sondern lodenfanatische Orientalen und das süße Klärchen heißt jetzt Jamila und ist im Burkini aber ebenso süß wie ehemals im Bikini. Und statt des österreichischen Kaisers kündigt sich die deutsche Kanzlerin zum Schützenfest an und weissagt:

S’ ist einmal im Leben so
Allen geht es ebenso,
Was man möcht` so gern
Liegt so fern.

Ehrenamtliche Unterstützung für telefonische Beratung gesucht

Der Verband binationaler Familien- und Partnerschaften sucht ehrenamtliche Unterstützung für die telefonische Beratung. Die Aufgabe besteht darin, während der telefonischen Beratungszeiten die Anrufe entgegenzunehmen und die Ratsuchenden an die Berater_innen weiterzuleiten oder bei Bedarf auf einen späteren Zeitpunkt zu vertrösten.

Die Ratsuchenden haben ganz unterschiedliche Bedürfnisse, was einen sensiblen Umgang erforderlich macht. Gleichzeitig bedarf es einer gewissen Konsequenz, denn es bleibt nicht aus, dass Ratsuchende ihr Anliegen schildern ungeachtet dessen, dass die Person, die das Telefon beantwortet „nur“ die Telefonzentrale betreut und keine Beratung anbietet.

Die telefonische Beratung bietet der Verband binationaler Familien- und Partnerschaften  immer montags von 09:00-12:00 Uhr und donnerstags von 09:00-12:00 Uhr sowie von 14:00-17:00 Uhr an. Idealerweise kann die ehrenamtliche Unterstützung alle drei Termine betreuen. Aber auch Hilfe, die nur an zwei  Termine zur Verfügung zu steht, ist gerne gesehen.

Der Verband arbeitet bundesweit an den Schnittstellen von Familien-, Migrations- und Bildungspolitik als Interessenvertretung binationaler und interkultureller Familien und Partnerschaften. Neben vielen unterschiedlichen Projekten und Veranstaltungen bieten er ein vielfältiges Beratungsangebot zu verschiedenen Themenschwerpunkten an.

Weitere Infos finden Sie hier

Wenn Sie hier mithelfen möchten, melden Sie sich bitte unter: info@verband-binationaler.de

Ehrenamtliche für Deutsch- und Matheunterricht gesucht

Die Gruppe Begegnung in Rödelheim engagiert sich seit Ende 2015 für Geflüchtete. Sie bietet regelmäßig ehrenamtlichen Deutsch- und Mathematikunterricht an. Für diese Angebote werden noch ehrenamtliche Helfer gesucht. Wenn Sie hier mithelfen möchten, melden Sie sich bei Dr. Eilika Emmerlich unter: dreemm@web.de

Detailliertere Informationen zu den Angebot finde Sie hier:

Gruppe „Begegnung“: Unterrichtszeiten

Gruppe „Begegnung“: Flyer